Premiumwanderweg Stettener Panoramaweg zertifiziert

6. Premiumweg des Hegauer Kegelspiel eröffnet

 

Am 2. Oktober 2015 war es endlich soweit und der sechste Premiumwanderweg des Hegauer Kegelspiels wurde feierlich an der Gaststätte Hegaustern eröffnet! Ich war mit dabei und habe für Sie die Highlights des Weges festgehalten.

Zur Eröffnungsfeier des Premiumwanderweges Stettener Panoramaweg

Eröffnung durch Herr Bürgermeister Moser und Jörg Unger von Hegau Tourismus

Der Stettener Panoramaweg ist 7,4 km lang und führt zunächst hinauf zum höchsten Punkt des Hegau, nämlich der Ruine der Burg “Neuhewen”. Diese kann zwar nicht betreten werden, ist aber trotzdem ein Hinkucker nach dem ersten Anstieg.

Burgruine Neuhewen

Danach führt die Rundtour, die man gemütlich in 2 bis 2,5 Stunden erwandern kann, durch den Wald bis zu einer großen Grillstelle mit Spielplatz und Rastbänken.

Grillplatz unterhalb des Neuhewen

Der weitere Wegabschnitt führt rund um den Engener Stadtteil Stetter. Hier wird man von Feldern und Wiesen begleitet und mit Ausblicken auf die Hegauer Landschaft belohnt.

IMG_5732 (Kopie) Felder entlang des Premiumwanderweges

Wiesenweg entlang des Stettener Panoramaweges

Selbstverständlich ist der neue Premiumwanderweg wieder gut ausgeschildert (blaue Wegweiser mit Wegname) und markiert (Markierungszeichen Hegauer Kegelspiel):

Wegweiser Premiumwanderweg Stettener Panoramaweg

Markierungszeichen Premiumwanderweg Stettener Panoramaweg

Nach ca. 2/3 Drittel des Weges und einem beachtlichen Anstieg erreicht man die (heiß begehrte) Himmelsliege mit einer grandiosen Aussicht auf die Vulkanlandschaft des Hegau.

Himmelsliege mit Aussicht auf das Hegaupanorama

 

Der Stettener Panoramaweg wurde mit 57 Punkten ausgezeichnet und eignet sich aufgrund der wenigen Anstiege und Länge auch gut für Familien. Start- und Endpunkt ist der Parkplatz an der Gaststätte, wo man sich an der Portaltafel über den Wanderweg inkl. Höhenprofil und Wegehighlights informieren kann.

Portaltafel Stettener Panoramaweg am Start- und Endpunkt der Tour

Traumhafter Wandertag

Ich freue mich sehr, dass uns gemeinsam mit Hegau Tourismus, der Stadt Engen sowie Herrn Scheerer vom Schwarzwald Verein ein toller und aussichtsreicher Premiumwanderweg gelungen ist. Damit ist das Hegauer Kegelspiel aber noch lange nicht fertiggestellt, denn die Wege Nr. 7 und 8 sind liegen bei mir zur weiteren Bearbeitung auf dem Schreibtisch und werden wahrscheinlich im Frühjahr 2016 zur Zertifizierung freigegeben. webconaction wird natürlich weiter darüber berichten! 🙂

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Premiumwanderweg Krebsbachputzer (Rundtour, Hegauer Kegelspiel)
Premiumwanderweg SeeGang (Streckenwanderweg, Bodensee)

Zeritifizierung als Premium-Wanderregion

PremiumwanderregionDas das Deutsche Wanderinstitut hat gemeinsam mit den Premiumwanderwelten eine neue Premiumwanderwege Zertifizierung ausgearbeitet. Sie besteht aus vier Bausteinen und hat eine Gültigkeit von drei Jahren. Um das Zertifikat als “Premium Wanderregion” erhalten zu können, müssen alle Kernkriterien und jeweils 3 Wahlkriterien erfüllt werden. Eine sportliche Aufgabe, die tatsächlich nur auf Wandern spezialisierte Regionen schaffen werden. Die hier aufgelisteten Bausteine und Kriterien sind ein Auszug aus dem neuen Kriterienkatalog. Alle Informationen finden Sie dazu unter www.wanderinstitut.de/premium-wanderregionen/

Die vier Bausteine zum Zertifikat “Premium Wanderregion”

Baustein 1: Wanderangebot

Die Region verfügt über ein differenziertes Angebot an Premiumwegen verschiedener Längen und Kategorien sowie über ein professionelles System der Qualitätssicherung.

 

Kernkriterien:

□ Die Premiumwanderwege der Region werden als Wandermarken dargestellt und vermarktet.

□ Das Wegeangebot umfasst mindestens fünf mit dem Wandersiegel zertifizierten Premiumrundwanderwege. Die Erlebnispunktzahl jedes Wegs muss mindestens 50 Punkte betragen. Ab 2018 müssen mindestens 50% der Premiumrundwanderwege mit mindestens 55 Erlebnispunkten bewertet sein.

□ Es gibt ein einheitliches Beschilderungs- und Wegweiserkonzept.

□ Es erfolgt ein qualitativ hochwertiges Wegemanagement mit mindestens zwei Pflegegängen pro Jahr nach einem definierten Standard mit Dokumentation für jeden Premiumwanderweg auf Basis einer Standardmängelliste.

□ Es gibt eine zentrale Ansprechstelle für Mängel. Zeitweilige Mängel werden sofort über die Webseite der Premium-Wanderregion und vor Ort mitgeteilt (s. Baustein 2, Pkt. 1). Die Mängel werden schnellstmöglich beseitigt. Die zentrale Ansprechstelle reagiert innerhalb von 48 Stunden und stellt sicher, dass größere Mängel innerhalb von 14 Tagen behoben werden, bzw. Umleitungen eingerichtet werden oder Sperrungen kommuniziert werden.

□ Es findet mindestens eine Schulung für Wegewarte pro Jahr statt.

 

Wahlkriterien:

Die Region besitzt einen oder mehrere

□ Premium-Winter-Wanderwege
□ Premium-Spazierwanderwege
□ Premium-Stadtwanderwege
□ zertifizierte Streckenwanderwege (Premiumwanderwege oder Qualitätswege)
□ zertifizierte Wege für Mensch und Hund
□ zertifizierte barrierefreie Wege
□ Mängel-Detektiv als App

 

Baustein 2: Gut informiert

Die Premium-Wanderregion verfügt über ein umfassendes Informationssystem für den Gast.

 

Kernkriterien:

□ Es gibt eine Wanderhomepage der Region mit allen Infos und Angeboten zum Thema Wandern. Hier werden auch aktuelle Mängel und Sperrungen mitgeteilt.

□ In der Region gibt es mindestens eine zertifizierte Tourist-Information mit Wanderkompetenz und Wanderausstattung (z.B. mit der i-Marke des DTV oder mit einem vergleichbaren Siegel) pro 20 Premiumwege.

□ Die Region gibt einheitlich gestaltete Broschüren und Wanderkarten in einem gemeinsamen CI heraus.

□ Es erfolgt eine Information über alle für den Wanderer interessanten touristischen Ziele und Angebote in der Region und, soweit sinnvoll, in den Nachbarregionen.

□ Die Region entwickelt bis spätestens zum 1. Januar 2018 ein Mobilitätskonzept mit Darstellung der mit ÖPNV erreichbaren Wege, der Taxiunternehmen in der Region und sonstiger Angebote wie Abhol- und Bringservice. Der Wanderer wird umfassend über die Erreichbarkeit der Wege ohne eigenes Fahrzeug informiert.

□ Außerhalb der Öffnungszeiten der Tourist-Infos werden die wichtigsten Informationen in deren Außenbereich zugänglich gemacht (z.B. über Aushang, QR-Codes).

 

Wahlkriterien:

□ Die Internetpräsenz der Region enthält eine interaktive Wanderkarte.
□ Die Premium-Wanderregion ist an Zufahrtsstraßen, Bahnhöfen und weiteren zentralen Orten ausgeschildert (Infokarten).
□ Es gibt eine Info-Hotline, die während der ganzen Woche erreichbar ist.
□ Es besteht einen Sicherheitsleitfaden für Wanderwege. Ab 2018 wird ein Sicherheitskonzept für Notfälle auf Premiumwegen zum Kernkriterium.
□ Das Wegeangebot wird durch eine Darstellung von Differenzierungskategorien wie leicht/schwer übersichtlicher gemacht.
□ Es gibt ausgeschilderte Zuwegungen von Bushaltestellen und Bahnhöfen zu allen Premiumwegen, bei denen in einer Entfernung von bis zu 1,5 km solche vorhanden sind.

 

Baustein 3: Wanderfreundliche Gastgeber

Die Premium-Wanderregion verfügt über ein flächendeckendes Angebot von wanderfreundlichen Gastgebern.

 

Kernkriterien:

□ Es gibt ein Angebot von mindestens einem wanderfreundlichem gastronomischen Betriebes und einem Beherbergungsbetrieb (dies kann auch ein Betrieb sein, der beides anbietet) pro Premium-Wanderweg (z.B. Regional zertifizierter Wandergastgeber, Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland).

□ Die maximale Entfernung eines Betriebes von einem Premiumwanderweg darf zehn Straßen-Kilometer nicht überschreiten. Ein Hinweis auf die vorgenannten Gastgeber erfolgt am Startpunkt des Weges, z. B. über eine Infotafel oder über digitale Medien (dann z.B. QR-Codes auf Portaltafeln).

□ Alle wandertouristischen Materialien der Region sind bei den wanderfreundlichen Betrieben gut sichtbar vorhanden. Jeder Betrieb verfügt über Personal, das die Premiumwanderwege kennt und Wandergäste beraten kann.

□ Auf der Speisekarte der Partnerbetriebe (3 Betriebe pro 10 Premiumwege) müssen mindestens zwei aus regionalen Produkten zubereitete Gerichte angeboten werden.

□ Auf der Speisekarte der Partnerbetriebe (3 Betriebe pro 10 Premiumwege) müssen mindesten zwei regionaltypische Gerichte angeboten werden.

□ Auf der Speisekarte der Partnerbetriebe (3 Betriebe pro 10 Premiumwege) müssen mindestens zwei vegetarische Angebote vorhanden sein.

□ Auf der Speisekarte der Partnerbetriebe (3 Betriebe pro 10 Premiumwege) müssen, sofern in der Region vorhanden, Weine, Biere, Mineralwasser, Säfte und Edelbrände aus der Region angeboten werden. Sollte es diese Produkte in der Region nicht geben, sollten Produkte aus der Nachbarregion präsentiert werden.

□ Es erfolgt eine regelmäßige Kommunikation mit den Gastgebern (z. B. in Form eines Arbeitskreises).

 

Wahlkriterien:

□ Die Gastgeber unterstützen das Mobilitätskonzept der Region. Es gibt einen Abhol- und Bringservice zu den Wegen sowie Gepäcktransfers bei Streckenwegen.
□ Es gibt kulinarische saisonale Aktionen in der Gastronomie, die von der Wanderregion gemeinsam mit den Betrieben koordiniert und vermarktet werden.
□ Es gibt Getränkestationen (auch Getränkeautomaten) zur Selbstbedienung an 50% der Premiumwanderwege.
□ Es findet eine Kooperation mit Organisationen statt, die nachhaltige und regionale Ernährung befördern (z.B. Slow-Food).
□ Es werden Pauschalangebote speziell für Wanderer vorgehalten.
□ Die Wanderregion kooperiert mit Wanderreiseveranstaltern *Mindestkriterien Partnerbetriebe: Anlage

 

 

Baustein 4: Bespielung der Wege, Wanderevents

Die Premium-Wanderregion stellt die Identität der Region auch durch Aktionen auf Wanderwegen dar. Sie verfügt über ein Angebot von geführten Wanderungen und anderen Veranstaltungen auf Premiumwanderwegen.

Kernkriterien:

□ In der Premium-Wanderregion wird in der jeweiligen Saison monatlich mindestens 1 Wanderung zu naturkundlichen und/oder kulturhistorischen Themen angeboten.

□ Die Premium-Wanderregion hält in der Saison buchbare geführte Wanderangebote vor.

□ Alle Wanderveranstaltungen werden online und/oder in Printprodukten beworben.

 

Wahlkriterien:

Es gibt regelmäßig (mind. jährlich) zusätzliche Wanderevents/geführte Wanderangebote zu verschiedenen Themen:

□ Kulinarik und Wandern (z.B.: Bier-, Wein-, 3-Gänge-Menü-Wanderung)
□ Musik und Wandern (z.B.: Konzerte an Premiumwegen)
□ Kunst und Wandern (z.B. Objekte, Aktionskunst am Weg)
□ Geschichtenwanderung (z.B. Märchen-, Krimi-, Lyrik-Wanderung)
□ Nachtwanderung
□ Wander-Marathon
□ Geführte Hundewanderung (z.B. mit Hundetrainer/in)
□ Gesundheitswanderung
□ Wanderungen mit Tierbegleitung (Esel, Lamas, Ziegen, …)
□ …

 

Ich bin schon gespannt, welche Region als ersten “Premium Wanderregion” wird. Ich tippe mal auf die Traumpfade

Neues vom Deutschen Wanderinstitut: Zertifizierung als “Premium-Wanderregion”

Premiumwanderregion

Premium Wanderregion – Zertifizierung Deutschem Wanderinstitut

Das Deutsche Wanderinstitut bietet ab sofort die Zertifizierung als “Premium-Wanderregion” an

Die Premiumwege in Deutschland und den angrenzenden Ländern haben sich in den vergangenen Jahren in Quantität und Qualität schnell entwickelt und sich als das bedeutendste wandertouristische Produkt etabliert. Ebenso schnell entwickelt hat sich ein höherer Anspruch der Wanderer an die Wege, aber auch an das wandertouristische Gesamtangebot einer Region.

So wird heute ein umfassendes und aktuelles Informationssystem zu den Wegen erwartet. Der Gast möchte eine unverwechselbare Region kennenlernen, es gilt also Alleinstellungsmerkmale darzustellen. Insbesondere Gastronomie- und Übernachtungsleistung, aber auch Mobilitätsangebote sind für ein gelungenes Wandererlebnis von fast ebenso großer Bedeutung wie der Weg selbst. Immer wichtiger wird dabei die Verfügbarkeit von regionalen Produkten.

Die Premium-Wanderregionen setzen auf Naturschutz und Erhaltung der Kulturlandschaft und streben Kooperationen mit Naturparks, Nationalparks, Naturschutzorganisationen wie NABU und BUND, sowie weiteren Nutzergruppen der Natur an. Einige Regionen haben sich diesen neuen Herausforderungen bereits gestellt und eine Markenbildung zunächst beim Wegeangebot vorangebracht. Um diese Erfolge auszubauen und die Spitzenposition zu sichern, ist eine schnelle Weiterentwicklung mit einem umfassenden, qualitativ anspruchsvollen Gesamtangebot für Wanderer erforderlich.

Das Deutsche Wanderinstitut hat in Diskussion mit bei den PremiumWanderWelten zusammengeschlossenen Touristikern ein Zertifikat für Premium-Wanderregionen entwickelt, das mit Hilfe von Kern- und Wahlkriterien garantiert, dass in der jeweiligen Region ein umfassendes Angebot für Wandergäste vorgehalten wird.

Premium-Wanderregionen sind die Avantgarde des Wanderns, hier wird den Wandergästen ein umfassendes Wandererlebnis garantiert.

Das Konzept besteht aus vier Bausteinen. Die Zertifizierung erfolgt durch das Deutsche Wanderinstitut. Sie hat eine Gültigkeit von drei Jahren. Die Wort-Bild-Marke für die Premium-Wanderregion ist für ganz Europa geschützt. Das Konzept für Premium-Wanderregionen beinhaltet Kernkriterien und Wahlkriterien. Es müssen alle Kernkriterien und jeweils 3 Wahlkriterien erfüllt sein. Alle Kriterien werden regelmäßig unter touristischen Aspekten überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Nach erfolgter Zertifizierung durch das Deutsche Wanderinstitut werden die Premium-Wanderregionen mit den entsprechenden Wahlkriterien auf der Web-Seite des Deutschen Wanderinstitutes dargestellt.

Pressetext: Deutsches Wanderinstitut, Bergblick 3, 35043 Marburg

Premiumwanderweg Krebsbachputzer Eröffnung

Am Sonntag, 28. Juni 2015 fand die Eröffnung des vierten “Hegauer Kegelspiels” in Eigeltingen statt. Am Portalstandort bei der Lochmühle wurde die Zertifizierung mit 50 Punkten vom “Krebsbachputzer” gefeiert. Eine abwechslungsreiche Wanderung entlang des lieblichen Krebsbaches und durch die wunderschöne Landschaft des Krebsbachtales inkl. tollen Ausblicken folgten. Hier ein paar webconaction-Impressionen von einem wanderfulen Tag!

Neuer Premiumwanderweg im Hegau

Projektleitung Premiumwanderwege Hegauer Kegelspiel

Am Sonntag, 28. Juni wird der vierte Premiumwanderweg vom “Hegauer Kegelspiel” eröffnet! Ich werde mit von der Partie sein, wenn der Krebsbachputzer offiziell durch Bürgermeister Alois Fritschi eröffnet wird.  Jochen Becker vom Deutschen Wanderinstitut wird in diesem feierlichen Rahmen die Zertifizierungsurkunde mit dem Deutschen Wandersiegel überreichen. Anschließend startet die gemeinsame Wanderung durch das Krebsbachtal, inklusive Einkehr im Gasthaus Schwanen in Reute.

Der rund 13 km lange “Krebsbachputzer” zeichnet sich durch Abwechslungsreichtum, eine intakte Natur, viel Wasser und tolle Ausblicke auf den Überlinger See, die Hegauberge und das Selltal aus.  Ich werde bei der Eröffnungswanderung die Sitzgruppen, Himmelsliegen und die neu angelegten Rastplätze ausgiebig testen und hier wieder darüber berichten. 🙂

SeeGang Touristikertag 2015

Ausblick auf den Bodensee mit Wegweiser SeeGang

Ausblick auf den Bodensee mit Wegweiser SeeGang

webconaction am Touristikertag SeeGang mit 80 Wanderern am Premiumweg SeeGang unterwegs

Gestern war ich gemeinsam den der AG SeeGang, also den Kollegen der Tourist-Informationen Überlingen, Sipplingen, Bodman-Ludwigshafen, Allensbach, Radolfzell und Konstanz, am neuen Premium-Streckenwanderweg SeeGang unterwegs.

Gestartet wurde in zwei Gruppen. Gruppe A mit ca. 50 Personen wanderte ab Sipplingen, Gruppe B mit rund 30 Wanderern ab Dingelsdorf bei Konstanz. Meine Tour begann in Sipplingen und führte uns auf rund 10,5 km mit vielen tollen Ausblicken und Waldpfaden nach Überlingen. Unterwegs wurde erklärt worauf es bei einem Premiumweg ankommt und welche Infrastruktur für de SeeGang eingerichtet wurde. In Überlingen angekommen gönnte ich mir das erstes Eis des Jahres, bevor wir mit dem Schiff nach Wallhausen übersetzten. Von dort aus wanderten wir bis zum urigen Burghof, wo sich beide Gruppen zu einer Vesperpause trafen. Am Burghof gab es von der AG SeeGang und mir noch viele interessante Informationen rund um Premiumwanderwege generell, den Projektphasen, der Beschilderung und Möblierung sowie die Marketingmaßnahmen zur Bewerbung des Wanderweges. Zurück wanderten wirvom Burghof bis zur Anlegestelle Marienschlucht, von wo es mit dem Schiff wieder zurück nach Sipplingen ging.

Aber sehen Sie selbst, welch tollen Tag wir erlebt haben!

 

Neuer Premiumwanderweg zwischen Überlingen und Konstanz eröffnet

Pressemitteilung

Mit 61 Erlebnispunkten der drittbeste Premiumwanderweg Deutschlands - die Bürgermeister und Vertreter der teilnehmenden Gemeinden freuen sich über das sensationelle Ergebnis bei der Eröffnung des SeeGangs. Von links: Oberbürgermeisterin Sabine Becker (Überlingen), Bürgermeister Anselm Neher (Sipplingen), Ortsvorsteher Heribert Baumann (KN-Litzelstetten), stellvertretender Bürgermeister Pius Wehrle (Allensbach), Ortsvorsteher Heinrich Fuchs (KN-Dingelsdorf), Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn (Konstanz), Bürgermeister Matthias Weckbach (Bodman-Ludwigshafen), Fred Stradinger, / Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Ortsvorsteher Hermann Leiz (Radolfzell-Liggeringen), Dr. Rainer Braemer / Projektpartner Wandern<br />Bild: „SeeGang_Urkundenübergabe“ / Quelle: AK SeeGang

Der Premiumweg SeeGang ist zertifiziert!

Nach rund eineinhalb Jahren intensiver Arbeit ist der neue Premiumwanderweg, der die Bodenseestädte Überlingen und Konstanz miteinander verbindet, fertiggestellt worden. Der Streckenwanderweg, an dessen Planung, Konzeption und Umsetzung die Gemeinden Überlingen, Sipplingen, Bodman-Ludwigshafen, Radolfzell (Liggeringen), Allensbach (Langenrain) und Konstanz beteiligt sind, führt auf rund 53 Kilometern um den Überlinger See.

Der „SeeGang“, so der Name des Wanderweges, wird geprägt von zahlreichen Aussichtspunkten entlang des Weges, geologischen und ökologischen Besonderheiten wie Tobeln und Schluchten oder Streuobstwiesen und Waldgebieten sowie kulturellen Höhepunkten wie historischen Altstädten, Ruinen und Denkmälern. Zahlreiche Bänke, Liegen und Schaukeln wurden am Wegesrand ergänzt, um den Erlebniswert der Wanderung zu erhöhen und den Wanderer an besonders schönen Wegabschnitten zum Verweilen einzuladen.

Neben der Wanderung des Weges in einzelnen Etappen bieten zahlreiche Schifffahrtsverbindungen und die gute Anbindung der Orte an den ÖPNV zudem die Möglichkeit den Weg sternförmig zu wandern und am Ende mit Schiff, Bus oder Bahn an den Ausgangspunkt zurückzukehren. Außerdem ist der Weg in beide Richtungen durchgängig beschildert, so dass der Wanderer selbst entscheiden kann ob er in Konstanz oder in Überlingen beginnt.

Der Weg  dient der Stärkung der wirtschaftlichen und ökologischen Nachhaltigkeit der Tourismusinfrastruktur am deutschen Bodensee in den Landkreisen Konstanz und Bodenseekreis. Er fügt sich in das touristische Gesamtkonzept der Vierländerregion Bodensee und des Landes Baden-Württemberg ein und soll als Leuchtturm im Bereich „Aktiv“ zur Steigerung des Freizeit- und Erholungswertes in der Region integriert werden. Das Projekt stärkt zudem die Kooperation und Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Gemeinden in den beiden Landkreisen Konstanz und Bodenseekreis.

Diese Landkreis- und Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes sowie die hohe Qualität des Premiumwandersiegels vom „Deutschen Wanderinstitut“, welches ein einmaliges Wandererlebnis garantiert, haben dazu beigetragen, dass 50 % der kalkulierten Gesamtkosten für dieses Vorhaben durch das Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes Baden-Württemberg übernommen wurden.

Beim „SeeGang“ steht das Naturerlebnis als zentrales Reisemotiv an erster Stelle. Dabei handelt es sich um einen sanften Tourismus mit einem bewussten Umgang mit den Kulturlandschaften und der Natur in Kombination mit einem hohen Maß an Qualität. Die Feriengäste profitieren zudem von den zusätzlichen Angeboten am Bodensee in den Bereichen Wellness, Aktivangebote wie z.B. Radfahren und Wassersport.

Bei der feierlichen Eröffnung am Montag, 17. November 2014 auf der MS Großherzog Ludwig im Dingelsdorfer Hafen bestätigte Rainer Braemer vom Fachbüro Projektpartner Wandern die besondere Qualität des Weges mit Brief und Siegel. In der Zertifizierung des Deutschen Wanderinstitut erreicht der SeeGang auf Anhieb 61 Erlebnispunkte. Das bedeutet einen deutschlandweiten Platz 3 unter den Premiumwanderwegen, ein absoluter Spitzenwert.

 Dr. Rainer Brämer mit dem Ergebnis der Zertifizierung des SeeGang

Moderation der Eröffnung des SeeGang durch Barbara Reichart von webconaction

Info:

Eine kostenlose Broschüre zum Premiumwanderweg ist ab sofort in den Tourist-Informationen der „SeeGang“-Gemeinden erhältlich. Weitere Informationen unter www.premiumwanderweg-seegang.de

Planungsphase bei der Erstellung von Premiumwanderwegen

In meinem ersten Blogbeitrag rund um die Konzeption von Premiumwegen habe ich erläutert, was Premiumwanderwege, die mit dem Wandersiegel des Deutschen Wanderinstitutes zertifiziert sind, ausmachen. Heute möchte über meine Erfahrungen in der ersten Phase bei der Erstellung von zertifizierten Wegen berichten.


Phase 1: Strukturenbildung, Planung des Wegeverlaufes

 

Unser Ausgangspunkt: ein Ort oder eine Region wurden auf Ihre “Premiumwege-Tauglichkeit” mittels einer Machbarkeitsstudie von einem Planungsbüro überprüft. Meist gibt es nach einer solchen Studie bereits erste Ideen, wie der Weg oder die Wege (falls z.B. mehrere Rundwanderwege entstehen sollen) verlaufen könnten.

In dieser ersten Phase ist es nun wichtig, ALLE betroffenen Personen an einen Tisch zu holen und über die Wanderwege-Pläne zu berichten.

Dazu zählen natürlich in erster Linie die Geldgeber. In meinen Fällen waren dies immer touristische Kommunen, Gemeindeverwaltungen oder Landkreise. Die Verantwortlichen in den Gemeinden oder Stadtverwaltungen spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Premiumwegen. Zum Einen sind natürlich sie diejenigen, die die Premiumwege bezahlen (müssen), zum Anderen werden alle Verhandlungen mit Grundstückseigentümern, und damit auch alle Haftungsfragen, über die Verwaltung geführt. Auch die nachhaltige Pflege der Wege betrifft meist auch die Gemeinde oder Stadt, auf deren Gemarkung der Weg verläuft.

Und: die Erfahrung zeigt, je mehr ein Weg (auch politisch) gewollt ist, desto schneller und reibungsloser verlaufen die Gespräche mit den Grundstücksbesitzern und damit auch die gesamte Umsetzung des Wanderweges. Ich weiß, dass nicht jeder Bürgermeister  wanderafin ist oder Zeit hat, sich mit Eigentümern an den Tisch zu setzen, um sich die Erlaubnis zur Beschilderung eines Wanderweges einzuholen. Aber … in Gemeinden oder Städten, wo dies stiefbrüderlich behandelt wird, wo Unterlagen immer wieder ganz nach unten rutschen, wo Mitarbeiter wenig informiert sind oder ganz einfach keine Lust haben, die Gespräche zu führen, da kann sich die Umsetzung schon mal in die Länge ziehen. Oder den Weg komplett sterben lassen.

Mein Rat daher: versuchen Sie Ihre Bürgermeister von Anfang an für das Projekt zu begeistern und sie mit ins Boot zu holen. Premiumwege sind eine Investition in die Infrastruktur einer Destination. Zeigen Sie ihnen, welchen Wert Ihr Projekt nicht nur für Feriengäste, sondern auch für die einheimische Bevölkerung hat und wer am meisten von den Wegen profitieren wird (nämlich die Gastronomie, Bäcker, Metzger und Co).

Sitzung des Tourenteams SeeGang

Alle Partner von Anfang an ins Boot holen

 

Neben den Wegeplanern, der Projektleitung und den Geldgebern empfehle ich gleich zu Beginn die Verantwortlichen aus dem Forst und den Wanderverbänden (z.B. Schwarzwaldverein, Schwäbischer Albverein) mit an den Tisch zu holen. Diese Entscheidungsträger (oder auch Lenkungsgruppe genannt) sollten sich in regelmäßigen Abständen treffen und die vielen Entscheidungen rund um das Projekt treffen.

Ein Beispiel aus der Praxis von Hegau Tourismus. Hier besteht die Lenkungsgruppe aus Vertretern vom Schwarzwaldverein (2 Personen), vom Forst (1 Person), von Hegau Tourismus (2 Personen), vom Planungsbüro (1 Person) und der Projektleitung (ich).

Vor allem in den ersten Monaten der Planung ist diese Lenkungsgruppe der Dreh- und Angelpunkt des Projektes. Alle wichtigen Punkte (wie z.B. die Gestaltung der Beschilderung, der Möblierung, der Wegeverlaufes, Abstimmung in Haftungsfragen und vieles mehr), werden in dieser Runde entschieden.

 Tourenteamschulung beim Hegauer Kegelspiel

Überarbeitung der Wegeidee bis zur 0-Version

 

Nachdem das Projekt den Entscheidungsträgern präsentiert wurde, geht es nun an die Überarbeitung der vorliegenden Wegeidee(n). Dazu empfiehlt es sich, eine weitere Arbeitsgruppe zu gründen, die aus Wanderexperten aus dem Ort oder der Region bestehen sollte.

Wenn ich Wanderexperten sage, können dies Mitglieder aus einem Wanderverein sein, Menschen die sich bisher schon um die Wanderwege in der Region gekümmert haben, genauso wie Bauhofmitarbeiter oder Wanderfreunde, die die Wanderwege im Ort wie ihre eigene Hosentasche kennen. Beim SeeGang besteht diese Gruppe aus insgesamt 25 Personen, die sich die Strecke von rund 53 km aufgeteilt haben.

Das sogenannte Tourenteam, wird am besten bei einer Schulung über das Thema Premiumwege und die Kriterien im Allgemeinen, sowie die vorliegenden Wegeideen im Besonderen informiert. Gute Erfahrungen habe ich gemacht, wenn das Tourenteam und die Lenkungsgruppe bei einer gemeinsamen Besichtigung eines bereits bestehenden Premiumwanderweges vor Ort erlebt haben, was Premium bei einem Wanderweg bedeutet und wie sich so ein Weg “anfühlt”. Danach wissen alle worum es bei einem Premiumwanderprojekt geht und wie man es für sich selbst umsetzen kann.

Nach der erwähnten Schulung bekommt das Tourenteam dann meist 1-2 Monate Zeit, um den Wegevorschlag (oder die Vorschläge) selbst abzuwandern und weiter zu verbessern. Dabei sollte zunächst die Schönheit des neuen Weges im Vordergrund stehen. Der Kreativität ist in dieser ersten Überarbeitungsphase keine Grenze gesetzt und so mancher Weg hat durch das Tourenteam eine unerwartete, wunderschöne neue Wegeführung erhalten. Ich habe sogar erlebt, dass Planer gesagt haben “da geht nix” und dann wurde doch ein toller Rundwanderweg mit ausgezeichneter Punktezertifizierung gefunden. 🙂

In Abstimmung mit den Planern werden die Vorschläge der Wanderexperten eingearbeitet und die Wegeführung immer weiter verbessert bis aus Sicht des Planungsbüros, der Lenkungsgruppe und des Tourenteams die bestmögliche Variante erstellt wurde. Diese Version nennt man dann die sogenannte 0-Version. Die 0-Version wird an die Gemeinden oder Städte zur Abstimmung mit den Grundstückseigentümern sowie dem Forst übergeben.

Scoutversion ProjektPartner Wander für den SeeGang

Gespräche mit Grundstückseigentümern und Forst

 

Die Zeit der Abklärung mit den Grundstückseigentümern kann sich als sehr zäh und langwierig erweisen. Oftmals sind Erbengemeinschaften betroffen oder Grundstückseigentümer stimmen dem Wegeverlauf über ihr Grundstück nicht zu. Dann muss die Route umgeplant werden und die Abklärung beginnt von vorne.

Für diese Phase kann ich nur empfehlen genügend Zeit einzukalkulieren – und da ist ein halbes Jahr schnell rum – und Geduld zu haben. Verlieren Sie nicht den Mut, wenn nach langem Hin und Her der Wege doch nicht so verlaufen kann, wie sich das Tourenteam das Anfangs gewünscht hat. Meist findet sich immer eine Alternative, die sich dann auch für einen Premiumweg eignet.

Wie schon zu Beginn meines Beitrages erwähnt, hängt auch viel vom Engagement der Verwaltung ab, wie schnell (oder langsam) diese Verhandlungen verlaufen. Daher hilft es auch hier, den zuständigen Mitarbeiter von Anfang an mit dem Premium-Virus zu infizieren ;-).

 

Die nächsten Premiumweg-Blogbeiträge werden sich mit folgenden Themen befassen:

  • Wie erhalte ich Fördergelder – Tipps bei der Erstellung von Förderanträgen
  • Beschilderungsplanung und Umsetzung der Beschilderung
  • Möblierungsplanung
  • Portaltafeln – Planung und Gestaltung
  • Wegebau
  • Zertifizierung durch das Deutsche Wanderinstitut
  • Marketing
  • Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit

Erfahrungsbericht bei der Konzeption von Premiumwanderwegen

Im ersten Teil meine Blogbeitragsreihe über Premiumwanderwege habe ich berichtet, was Premiumwege sind, welche verschiedenen Wegetypen es gibt und was das Deutsche Wandersiegel ist. Heute möchte ich näher auf die erste Phase der Wegekonzeption eingehen und dabei von meinen persönlichen Erfahrungen während der Betreuung von drei verschiedenen Premiumwanderwege-Projekten erzählen.

 

Von der Wegeidee zum Premiumwanderweg

Meist steckt hinter dem Wunsch einen Premiumweg oder mehrere Premiumwanderwege zu eröffnen, ein Tourismusmanager (oder ein gesamtes Tourismus-Team), der das Thema “Wandern” in seiner Region oder seinem Tourismusort voranbringen möchte. Wirtschaftsförderung und die Wertschöpfung in der Tourismusregion zu steigern, ein tolles Angebot für Einheimische und Gastgeber zu schaffen und ein Produkt zu entwickeln, dass die Feriengäste begeistern wird, sind die Hauptmotive für die Entwicklung der Wandertouren.

Und genau für diesen Zweck wurde das Gütesiegel der Premiumwege auch geschaffen: um hochwertige, touristische Produkte für den Wandermarkt zu kreieren. Das strenge Zertifikat garaniert dabei einen hochen Qualitätsstandard, der zum Einen absichert, dass die Wege wirklich top sind und  zum Anderen natürlich auch, dass sich nicht jeder x-beliebige Wanderweg auch gleich als Premiumweg bezeichnen kann. Der Erfolg der verschiedenen Premiumwandermarken in den letzten 10 Jahren gibt dem Siegel recht. Ein Premiumbeispiel sind die “Premiumwanderwelten”, in der sich gleich 7 Premiumwanderregionen gemeinsam international vermarkten.

Was benötigt man also, wenn man selbst zu einer Premium-Wanderregion werden möchte?

Hegauer Kegelspiel Aussichten

1. Die Voraussetzungen für Premiumwanderweg(e)

 

Wie schon beschrieben müssen Premiumwege 200 verschiedene Kriterien erfüllen, um das Deutschen Wandersiegels erhalten zu können. Dies sind zum Beispiel:

  • Qualitätskriterium Wegeformat
  • Abwechslungsreichtum und Aussichten
  • Kultur und Zivilisation
  • Natur und Landschaftsbild
  • Wanderleitsystem mit Wegweisern, Markierungszeichen
  • Pflegezustand des Weges
  • und viele mehr

Die Kriterien werden dabei mal positiv mal negativ bewertet. Ein Beispiel beim Qualitätskriterium “Wegeformat”: naturnahe, schmale Pfade werden positiv bewertet, geteerte Wege negativ. Hinter jedem Kriterium widerrum verbergen sich weitere Unterteilungen. Bleiben wir beim Wegeformat werden hier Punkte wie der Belag, die Breite, der Wegsaum, Hinternisse am Wanderweg, die Wegenutzung durch andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer, Durchgangsstraßen und die Verkehrssicherheit in die Bewertung mit aufgenommen.

Bodensee LandGänge Bermatinger Waldwiesen in den Weinreben Foto TG Gehrenberg-Bodensee

2. Erfahrene Planer und Berater für Planung von Premiumwanderwegen

 

Als Laie ist es daher sehr schwierig zu erkennen, ob das Wandernetz in der Region auch wirklich als Premiumregion geeignet ist. Daher ist es ratsam externe Berater wie zum Beispiel die “ProjektPartner Wandern” ins Boot zu holen, die mittels einer Machbarkeitsstudie feststellen, ob die Umsetzung von Premiumwanderwegen realistisch ist. Nicht alle Orte und Destinationen haben dabei positive Rückmeldungen bekommen, da oft die zahlreichen Verbundflächen aufgrund der Flurbereinigung Premiumwege unmöglich machen. Fachleute wie von ProjektPartner Wandern mit den Herren Rainer Brämer, Jochen Becker und Matthias Gruber begutachten die Wege auf der Karte und direkt vor Ort und können so eine ehrliche Einschätzung abgeben.

In den drei Projekten, die ich bisher betreut habe, wurden zudem auch erste Wegeideen mitgeliefert, die mögliche Wanderrouten aufzeigten. Dass von dieser ersten Wegeidee (die sogenannte Nullversion) bis zur Umsetzung noch ein langer Weg ist, beschreibe ich im nächsten Teil.

So geht es weiter:

  • Von der Nullversion zur umsetzbaren und genehmigten Wegeversion
  • Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Wanderern und Verantwortlichen vor Ort
  • Förderanträge
  • Gespräche und Zustimmung Grundstückseigentümer
  • Beschilderungsplanung
  • Möblierungsplanung
  • Portaltafeln – Planung und Gestaltung
  • Umsetzung Beschilderung
  • Umsetzung Möblierung
  • Wegebau
  • Zertifizierung durch das Deutsche Wanderinstitut
  • Marketing

Eröffnungsfeier Hegauer Kegelspiel

Premiumwanderwege im Hegau eröffnet

Am Sonntag, 6. Juli 2014 wurden am Hohentwiel feierlich die ersten beiden Wege des “Hegauer Kegelspiel” eingeweiht. Neben der offiziellen Übergaben des Deutschen Wandersiegels und dem Durchschneiden des Wegebandes gab es ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm für die rund 250 Gäste. Traumhaft war die geführte Wanderung bei unglaublichen Ausblicken in den Hegau und an den Bodensee!

Ich freue mich sehr, Teil dieses Projektes sein und im Herbst 2014 und Frühjahr/Sommer 2015 die nächsten Premiumwanderwege im Hegau umsetzen zu dürfen.

Impressionen von der Eröffnungsfeier des “Hohentwieler” und “Hewensteig”

 

 

Weitere Artikel zum Thema Wandern:

* Premiumwanderwege am Bodensee und im Hegau

* Projektbetreuung Premiumwanderwege – oder was sind Premiumwege? Teil 1

* Allgäuer Alpenblog

* Wandertriologie Allgäu

 

Presseberichte:

Südkurier vom 7. Juli 2014: Neuer Wanderweg in Singen eröffnet