Pinterest im Tourismus

Pinterest im Tourismus

 

Über keine Plattform wurde im letzten Jahr so viel geschrieben wie über Pinterest. Damit ist es längst an der Zeit auch mal in meinem Blog darüber zu berichten.

Pinterest ist ein visuelles Netzwerk, in dem Nutzer Bilder-Kollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Andere Nutzer können dieses Bild ebenfalls teilen (repinnen), den Gefallen daran ausdrücken oder kommentieren.

 

Entwicklung von Pinterest

  • * Gegründet 2010
  • * Rapides Wachstum im Jahr 2012: Februar 10,4 Millionen Nutzer, August 22 Millionen Nutzer, aktuell ca. 48 Millionen Nutzer weltweit
  • * 80% der Pinterest User sind weiblich
  • * Pinterest Nutzer verbringen durchschnittlich 16 Minuten pro Besuch auf Pinterest

 

Daß Pinterest besonders bei Frauen so beliebt ist, könnte vor allem daran liegen, dass sich viele Pins auf die Themen Mode, Kochen, Reisen und VIPs beziehen.

 

Wie funktioniert‘s?

Pinterest macht es sehr einfach Inhalte im Internet zu teilen. Über das “Pinmarklet”, welches man im Browser ganz leicht integrieren kann, hat man die Möglichkeit, alle visuellen Inhalte (Fotos, Videos, Infografiken, …) die man im Internet findet, auf die eigenen Pinwände zu pinnen. Dabei kann man die Pinwände ganz nach Belieben selbst erstellen und Namen oder Interessens-Pinwände erstellen.

Das Teilen wird durch das „Pin it“ so sehr erleichtert, dass kein Kopieren, Einfügen oder Wechsel zwischen Tabs mehr erforderlich ist. Natürlich kann man auf die eigenen Pinnwände auch ganz normal Bilder hochladen, man muss es aber nicht mehr.

 

Ist Pinterest für mein Unternehmen sinnvoll oder nicht?

Seit einiger Zeit gibt es nun auch für Unternehmen die Möglichkeit, Business-Accounts zu erstellen. Ob ein professioneller Auftritt bei Pinterest für ein Unternehmen sinnvoll ist, hängt in erster Linie natürlich ganz stark von der eigenen Onlinemarketing-Strategie ab.

Wer sich überlegt, einen Auftritt bei Pinterest zu erstellen, sollte vorab einige Fragen geklärt haben:

1. Welche Ziele meiner Strategie kann ich mit Pinterest erreichen?
2. Nutzt meine Zielgruppe Pinterest?
3. Kann ich guten, attraktiven Content liefern?
4. Kann ich mehr als nur Informationen über mein Unternehmen liefern?
5. Habe ich die genügend Ressourcen für eine aktive Betreuung?

Die Vorteile eines Pinterest-Auftritts für Unternehmen sind sehr attraktiv. Visuell ansprechende Inhalte können eine Menge Traffic  auf die eigene Homepage lenken und (neue) Nutzer anziehen. Als Plattform für die kostenlose Veröffentlichung von Bildern, Videos und Co kann es sich durchaus lohnen, einen eigenen Account aufzubauen – wenn man entsprechend gutes Bildmaterial und natürlich auch die personellen Ressourcen zur Verfügung hat. Wichtig dabei ist auch zu bedenken, dass nur qualitativ hochwertige Fotos und ansprechende Motive bei den Nutzern ankommen. Darin unterscheidet sich diese Fotoplattform gegenüber Facebook, wo auch authentische, qualitativ weniger hochwertige Fotos gepostet werden können.

 

Pinterest im Tourismus 

Auch für Tourismusorganisationen, Gastgeber oder Gastronomen kann Pinterest ein gutes Medium sein, um Produktinfos darzustellen und sich zu präsentieren. Destinationen können mit hochwertigen, attraktiven Bildern auf die Region aufmerksam machen und die Gäste inspirieren. Gut ist dabei was gefällt und ansprechend ist – egal ob im Bereich von Ausflugszielen, Veranstaltungen, Natur, Kultur oder Unterkünften. Besonders beliebt sind aber auch Kochrezepte und Fotos von Speisen und Getränken.

 

Was auf Pinterest gut funktioniert und was nicht 

Laut einer Curalate-Auswertung, bei der 500.000 Bilder auf Pinterest analysiert wurden, gelten für Pinterest besondere Regeln. Besonders interessant finde ich zum Beispiel, dass Fotos mit  Menschen abgebildet auf Pinterest nicht gerne angesehen werden: Bilder ohne Gesicht werden bis zu 23 Prozent häufiger repinnt und angeklickt!
Die folgende Infografik liefert allerlei interessante Einblicke in die Pinterest-Welt:

Pinterest - Bilder und Inhalte die gerne geteilt werden

Pinterest Gestaltung von Bildern

Pinterest Gestaltung von visuellem Content

Zur Autorin Barbara Reichart von webconaction:

webconaction berät und betreut Unternehmen in den Bereichen Social Media, Webredaktion und Projektleitung im Tourismus im Allgäu, in Oberschwaben und am Bodensee.

www.webconaction.de 

 

Social Media Strategie für das Urlaubsland Baden-Württemberg

Erste Blogs gehen an den Start

Ein Anfang ist gemacht: Die beiden ersten der sechs im Rahmen der Social Media-Strategie geplanten Blogs gingen im Frühjahr 2013 zu den Themen Radfahren und Urbanes an den Start und dürfen von Touristikern, Regionen und Gästen mit Inhalt gefüllt werden.

In diesem Frühjahr gingen die Blogs zu den Themen Radfahren (www.rad-blogger.de) und Urbanes (Shopping & Kultur) www.city-blogger.de online. Diese gilt es ab da von Touristikern, Regionen, Gemeinden, Einheimischen und Gästen mit Inhalten zu füllen. Verlinkungen, Kartenmaterial, Bilder und Filme können eingebunden werden und passende Inhalte werden von dort zielgerichtet auf soziale Plattformen wie Facebook, Google+, YouTube oder Pinterest gepostet.

Erste Maßnahmen zur Bewerbung der Blogs im B2C-Bereich und der Aktivierung auf B2B-Ebene erfolgen ab Anfang 2013 durch die TMBW. Begleitend dazu werden durch die Regionen vor Ort Schulungsveranstaltungen für interessierte Touristiker im Land angeboten und eine Social Media-Guideline erarbeitet, in der die Strategie beschrieben und ihre Anwendung erläutert wird.

Mit dieser Strategie wurde von der TMBW eine Infrastruktur für die Realisierung einer gemeinsamen Online-Kommunikation möglichst vieler touristischer Regionen, Gemeinden und Leistungsträger des Landes geschaffen. Alle touristischen Akteure können darauf zugreifen und mitwirken. Die Vielfalt der verschiedenen Blogs bietet jeder Destination die Möglichkeit, sich in einem oder mehreren der Themen wieder zu finden und diese im Social Web auszubauen.

Die Social Media-Strategie bietet vielfältige Möglichkeiten, in den Dialog mit Gästen zu treten, Inspirationen und Impulse im Social Media Bereich ein positives Image von Angeboten zu erarbeiten. Durch die daraus entstehende verstärkte Sichtbarkeit in Suchmaschinen wird auch das wichtige Thema der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) abgedeckt. Dieses kann heute nicht mehr losgelöst von Social Media behandelt werden, denn die Suche nach Informationen über ein geeignetes Reiseziel findet zunehmend online statt und die Entscheidung für eine Urlaubsdestination wird immer öfter durch im Internet transportierte Geschichten und Erfahrungen beeinflusst.

Pressebericht der TMBW

 

webconaction übernimmt die Betreuung der Social Media Leitregion Bodensee für den Radblogger

 

Radfahren gehört zum Bodensee wie die Butter aufs Brot. Nicht nur wegen dem Bodenseeradweg ist der Bodensee als Leitregion für den Radblogger auserwählt worden. Das Thema Radfahren und Radtouren ist in der Region Bodensee von besonders großer Bedeutung. Zudem gibt es am Bodensee bereits aktive Blogger u.a. zum Thema Radfahren. Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, dass die Region Bodensee die Patenschaft für das Thema Radfahren übernimmt und die TMBW bei der Aktivierung des Themas auf den verschiedenen Sozialen Plattformen unterstützt. Für die Region Bodensee bedeutet dies, eine aktive und steuernde Rolle in der Bearbeitung des Themas und damit verbunden eine hervorgehobene Sichtbarkeit bei der Darstellung der eigenen Inhalte.

Als zentrale Koordinationsstelle, darf webconaction seit Mai die Aktivitäten in der Bearbeitung des Social Web bündeln und die redaktionelle Betreuung des Blogs übernehmen. An erster Stelle geht es zunächst darum neue Autoren (Touristiker, Einheimische und Gäste) zu aquirieren und sie zu ermutern, über ihre Raderlebnisse am Bodensee zu berichten. Diese Geschichten und Beiträge der Blogger werden außerdem weitergestreut, sodass neben Facebook auch andere Plattformen wie YouTube, Pinterest, Google+ oder der Microblog Twitter zum Einsatz kommen.

Besonders freue ich mich schon auf die Schulungen für Touristiker und Leistungsträger in der Region, bei der ich die Social Media Strategie des Landes Baden-Württemberg vorstellen und natürlich Tipps und Tricks zum Erarbeiten eines Blogbeitrages und den Umgang mit den sozialen Plattformen geben werde.

Ein weiterer toller Auftrag, der mich in den nächsten Monaten in Anspruch nehmen wird :-)

 

webconaction ist ein Dienstleistungsunternehmen mit Angeboten in den Bereichen Social Media, Webredaktion und Projektleitung im Tourismus. Der Focus liegt dabei in der Beratung und Betreuung von Betrieben, Kommunen, Tourismusorten und –Regionen im Allgäu, in Oberschwaben und am Bodensee.

Ehrliche, persönliche und individuelle Beratung und Support sowie Angebote, die wie „angegossen“ passen, sind meine Prämisse. Dabei gehe ich ganz besonders auf die verschiedenen Gegebenheiten, Wünsche und Ansprüche meiner Kunden ein und weiß durch meine langjährige Berufserfahrung worauf es ankommt. Die räumliche Nähe ist für beide Seiten aufgrund der guten Ortskenntnisse und Flexibilität von großem Vorteil.

 

www.webconaction.de 

Firmenaccount bei Pinterest

 

Endlich ist es soweit! Pinterest gibt nun Firmen die Möglichkeit, sich offiziell mit Business-spezifischen Konten auf pinterest.com zu präsentieren!

“Thousands of businesses have become a part of our community, giving great ideas, content, and inspiration to people on Pinterest. Whether it’s Anthropologie sharing awesome clothes, whole Foods sharing tasty recipes, the Smithsonian sharing fascinating collections, or amazon making products easy to pin, many of us have been inspired on Pinterest by businesses.”

Sollten Sie schon ein Pinterest-Konto als Firma haben, kann dies nun ganz einfach in ein Geschäftskonto umgewandelt werden!

Die gute Nachricht zuerst: die neuen Firmenseiten sehen nicht anders aus, als die bisherigen privaten Seiten. Das bedeutet, man muss nicht viele Stunden Arbeitszeit investieren, um die persönliche in eine Firmenseite umzuwandeln. Pinterest ermöglicht das innerhalb weniger Minuten.

Sollten Sie noch keinen Pinterest-Account haben, benötigt das Anlegen natürlich schon etwas Zeit. Außerdem sollten Sie sich im Vorfeld überlegen, was und wen Sie mit dem Account erreichen möchten.

So einfach wird aus Ihrem Privatkonto ein Pinterest-Firmenaccount:

1: Klicken Sie unter http://business.pinterest.com
auf den roten Button “Convert your existing account”.

2: Wählen Sie Ihren “Business Type” und aktualisieren gegebenenfalls Sie Ihren Kontaktnamen und Ihre Email-Adresse

3: Profil-Informationen ausfüllen. Die Daten zu Business Name, Username, About und Website werden öffentlich angezeigt wie im Privatkonto.

4: Blättern Sie runter bis zum Punkt “Agreement”. Lesen Sie die Vereinbarung durch und stimmen Sie der ihr dann zu. Wenn Sie der Vereinbarung zugestimmt haben, verändert sich der Button „convert Account“ von grau zu rot. Sobald Sie auf den Button geklickt haben, wird der Account konvertiert. Fertig!

Gerne stehe ich Ihnen bei weiteren Fragen oder zur Erstellung eines neuen Pinterest-Account zur Verfügung! www.webconaction.de, info@webconaction.de oder www.facebook.com/webconaction