10 Tipps für einen guten Blogbeitrag

Bloggingtipps webconaction“Ach je, was soll ich denn heute wieder in meinen Blog schreiben?”

 

Wenn Sie dieses Problem kennen, dann kann Ihnen diese Übersicht hoffentlich helfen. Denn bevor Sie mit dem Bloggen starten, sollte Sie sich überlegen, wozu der Blog dient und was Sie damit erreichen möchten.

Welche Ziele werden mit dem Blog verfolgt?

  • Für wen wird der Blog geschrieben?
  • Wer betreibt den Blog? Wer schreibt Beiträge?
  • Wie wird kommuniziert?
  • Bei welchen Themen möchte ich mich/wir uns als Spezialisten präsentieren?
  • Welchen Mehrwert, welchen Nutzen hat der Leser?

 

Wenn Sie das wissen, dann …

 

  • Erreichen Ihre Blogbeiträge genau Ihre Zielgruppe
  • Fällt die Themenübersicht und Jahresplanerstellung leichter
  • Wird Zeitverschwendung vermieden
  • Können Mitarbeiter gut einbezogen werden
  • Ist die Analyse der relevanten Keywords leichter

 

So, nun haben Sie also eine Strategie ausgearbeitet und wissen, warum Sie für wen den Blog schreiben und welche Themen interessant für Ihre Leser interessant sein könnten.

 

Blogging-Tipps

 

1. Ich glaube, der wichtigste Punkt (neben Spaß am Schreiben) ist zu bedenken, dass Sie für Menschen schreiben, aber für Suchmaschinen optimieren. Sicherbarkeit im Netz ist meist das zentrale Ziel der Social Media Strategie. ABER: Texte die keinen guten Inhalt bieten und mit aller Kraft SEO-optimiert sind, will kein Mensch lesen – auch Suchmaschinen nicht. Nichtsdestotrotz reicht der beste Text nicht aus, wenn ihn niemand finden kann. Eine gesunde Mischung ist deshalb notwendig, damit Ihr Blogbeitrag gefunden, gelesen und geteilt wird. Nutzen Sie zur Streuung und zum Reichweitenaufbau auch Ihre Social Networks.

 

2. Schreiben Sie interessante und detaillierte Inhalte, die Ihren Lesern Mehrwert, Spaß oder nützliche Informationen liefern. Je interessanter und authentischer der Inhalt für Ihre Leser ist, desto interessanter wird er auch für Google: “Creating compelling and useful content will likely influence your website more than any other factors” (Quelle: Google)

 

3. Nutzen Sie gezielt Ihre relevanten Keywords im Text, überstrapazieren Sie sie aber nicht. Eine natürliche Verwendung ist wichtiger als eine bloße Aneinanderreihung. Spielen Sie mit den Schlagwörtern und verwenden Sie Synonyme, grammatikalische Variationen oder auch verwandte Wörter. Machen Sie auch Gebrach von den Meta-Tags. TIPP: Nutzen Sie das Google Keywords Tool, um nach passenden Keywords zu recherchieren.

 

4. Der Titel ist ein wichtiger Bestandteil zur Optimierung eines Blogs. Vermeiden Sie dabei Überschriften, die zwar viele Keywords enthalten, mit dem Artikel aber gar nichts zu tun haben. Auch zu lange Titel sind ein no go. Geben Sie jedem neuen Artikel auch einen eigenen Titel. Auch die weiteren Überschriften sollten gezielt formuliert (Keywords!) und formatiert werden. Kleiner Tipp: Worte am Anfang eines Seitentitels haben aus der Sicht von Google eine höhere Priorität als Worte am Ende.

 

5. Optimieren Sie auch alle Bilder. Achten Sie darauf, dass die Fotos einen guten Alternativtext und Titel haben, da Google den Alternativtext bei der Indexierung liest. Das title-Attribut bei Bildern erscheint, wenn man mit der Maus über das Bild fährt. Optimieren Sie außerdem die Größe der Bilder, um die Ladezeiten des Blogs zu verbessern.

 

6. Verlinken Sie zu anderen relevanten Blogbeiträgen in Ihrem eigenem Blog oder Ihrer Homepage und tragen Sie in der Linkbeschreibung die relevanten Keywords ein. Über Title-Attribute in Links kann man den Besuchern weitere Informationen zum Lin-Ziel bereitstellen. Eingehende Links von anderen Webseiten sind ebenfalls hilfreich.

 

7. Rufen Sie älteren Blogartikel auf und nehmen Sie dort SEO Optimierungen vor. Die URL der Artikel sollte nicht geändert werden, Titel und Beschreibung lassen sich aber ohne Probleme anpassen. Auch das Verlinken zwischen einzelnen Artikeln kann damit direkt erledigt werden.

 

8. Stellen Sie sicher, dass Ihr Blog für mobile Endgeräte angepasst ist. Mehr als 20% des Traffics kommen über Smartphones & Co. Mit einem sogenannten responsive Design passt sich der Blog der Breite der verschiedenen Mobilgeräte an.

 

9. Abwechslung und Mehrwert bieten!: Die Themen sollten aktuell und interessant für die Leser sein. Infotainment, Exklusivität und Mehrwert für den Leser stehen dabei im Fokus.

 

10. Schaffen Sie Interaktionen!  Kommentare und Posts von anderen Usern sind erwünscht – fördern Sie sie. Positives Feedback verstärken – mit Negativem gekonnt umgehen

 

 

Allgäuer Alpenblog

 

Ein Social Media Projekt kurz vorgestellt

 

Heute möchte ich Ihnen den “Allgäuer Alpenblog” vorstellen. Der Alpenblog ist ein Kooperationsprojekt der Allgäu GmbH und des Tourismusverbandes Tannheimer Tal.

Nach dem Motto „zusammen stark im Web 2.0“ haben die beiden Tourismusregionen ein INTERREG-Förderprojekt initiiert, um die Allgäuer Alpen zukunftsfähig in den Sozialen Medien zu positionieren und vor allem um neue Gäste zu erreichen. Gemeinsam mit dem Institut Tourismuszukunft unter der Leitung von Florian Bauhuber wurde dafür, aufbauend auf einem langen strategischen Arbeitsprozess, eine Social-Media Strategie für den Tourismus in beiden Regionen ausgearbeitet. Social Media Marketing und die strategische Suchmaschinenoptimierung sind zwei wichtige Beweggründe, die im gemeinsamen INTERREG Förderprojekt aufgegriffen worden sind.

Da ich ja mitten in dieser schönen Urlaubsregion lebe und arbeite, dachte ich mir, ich werfe mal einen Blick in diesen Blog.

Die Themen des Alpenblog

Der Allgäuer Alpenblog ist in 5 Themenblöcke aufgeteilt: Wandern, Radfahren, Wellness, Winter und Kultur

Klarer Vorteil dieser Sammlung aller relevanten Themen des Allgäus in einem Blog ist, dass die Besucher zentral auf eine URL geleitet werden und somit die Besucherzahl höher liegen dürfte, als wenn für jeden Themenbereich ein eigener Blog (wie zum Beispiel bei www.rad-blogger.de) aufgesetzt wird. Auch kann der Leser ganz leicht zu einem anderen Thema wechseln und  findet so vielleicht auch Inhalte, nach denen er zunächst gar nicht gesucht hat.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man die einzelnen Beiträge auch mehreren Themen zuordnen kann – wie zum Beispiel Schneeschuhwandern zu den Kategorien Winter und Wandern. Damit schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche. Zum Einen erhöht sich dadurch die Anzahl der Beiträge und man schafft es so auch in Zeiten, wo ein Thema eher untergehen würde, Inhalte zu erzeugen.

 

Die Blogbeiträge

Die ersten Artikel wurden im Juli 2013 geschrieben, soweit ich weiß, ging der Blog aber erst Ende Oktober 2013 offiziell online. Seither sind in knapp drei Monaten rund 40 Artikel veröffentlicht worden. Dabei entfallen ca. 23 Artikel  auf Wandern, 14 auf Winter, 11 erschienen im Bereich Kultur, 5 unter Wellness sowie 3 im Radblog. Die höhere Anzahl pro Themenbereich ergibt sich aus der Doppelbelegung bei den Themen.

2/3 der aktuellen Artikel wurden dabei von den Allgäuern geschrieben, hauptsächlich von den Mitarbeitern der Allgäu GmbH. Im Tannheimer Tal hat man es hingegen geschafft, auch Einheimische und Gäste zu motivieren, eigene Berichte zu schreiben. So stammen 6 von 12 Artikeln aus der Feder von 6 verschiedenen Gastautoren, was einfach toll ist!

Die Geschichten lesen sich so unterschiedlich wie ihre Autoren. Jedoch fällt auf, dass alle gerne viele – oft großartige – Bilder verwenden und die Storys echt und authentisch klingen. Dabei wird ganz nebenbei die Region in all ihren Facetten dargestellt. Die Fotos sind sowohl auf der Startseite als auch in den Artikeln sehr dominant und sollen wohl zum Weiterlesen anregen.

Die Artikel erscheinen in regelmäßigen Abständen, nur beim Sommerthema Radfahren ist seit Mitte November keine Geschichte mehr erschienen. Macht aber nix, weil ja der restliche Blog fleißig befüllt wird. Noch ein Vorteil, wenn Sie mich fragen einen Blog für alle Themen im Allgäu zu schaffen.

Und wenn einem der Beitrag gefällt, kann man ihn ganz unten auch noch mit seinen Freunden auf Facebook oder Google+ teilen oder ein Bild auf Pinterest pinnen.

 

Autor beim Allgäuer Alpenblog werden

Wer selbst eine Geschichte zu erzählen hat, kann ganz schnell und einfach selbst zum Autor werden. Um seinen eigenen Beitrag veröffentlichen zu können, benötigt man nur einen Namen sowie eine Email-Adresse, eine gute Geschichte und wenn man möchte noch ein paar Bilder und/oder ein Video.  Kategorie und Region auswählen, hochladen – fertig.

Der Schreiber kann, wenn er möchte, anonym bleiben. Doch wer möchte das schon, wenn man sich schon die Zeit für einen eigenen Blogbeitrag genommen hat, Fotos geschossen und hochgeladen hat – oder?

Ob der Beitrag dann direkt online ist oder von einer Redaktion erst freigeschaltet wird, kann ich nicht sagen. Was jedoch sicher ist, ist dass sich jeder Schreiberling auch auf Kommentare, die meist sehr offen und ehrlich sind, einstellen muss. :-)

 

Die Social Media Strategie

Soweit ich das als Außenstehende betrachten kann, bildet der Blog wohl den Kern der gemeinsamen Kommunikationsstrategie. Darum herum aufgebaut sind die Webseiten der Allgäu GmbH und des Tannheimer Tales, zu denen man jederzeit via Link gelangen kann. Erstaunlich fand ich, dass die Allgäu GmbH direkt auf der Startseite auf den Blog hinweist, wohingegen ich beim Tannheimer Tal keinen Link fand. Vielleicht ist er auch nur gut versteckt oder es wird an einer guten Umsetzung gearbeitet. Noch coller wäre es natürlich, wenn die einzelnen Geschichten nun auch in den Homepages – passend zum jeweiligen Thema – integriert wären.

Die Blogbeiträge werden nach Erscheinen auf den diversen Social Media Kanälen der Partner gestreut. Die Allgäu GmbH hat z.B. eine Facebook-Seite mit rund 25.400 Fans, wo der Blogbeitrag gemeinsam mit vielen anderen Themen gespielt wird. Auch die FB-Seite des Tannheimer Tales (rund 2.800 Fans) postet die Blogbeiträge regelmäßig darüber.

 

Mögliche Ziele und Chancen für Gastgeber

  • * Bessere Sichtbarkeit im Netz
  • * Neukundenaquise
  • * Darstellung als Experten vor Ort
  • * Authentische Geschichten über die Region
  • * Mehrwerte für die Leser bieten

 

Vor allem für Hotel- und Gaststätteninhaber könnte sich ein Blick auf die Blogseite lohnen. So schreibt zum Beispiel eine begeisterte Besucherin in der Kategorie Wellness über ihren Wellnessurlaub in einem Allgäuer Hotel und schildert Angebote und Atmosphäre der Unterkunft, Umgebung, Landschaft sowie Ausflugsmöglichkeiten. Link zum Hotel kostenlos inklusive. Aber auch selbst können die Gastgeber aktiv werden und von ihren Erlebnissen in der Region oder mit Gästen berichten. Und wenn man nebenbei noch einen Link zum eigenen Betrieb einbaut, kann das doch nur für alle Seiten nützlich sein. Dass diese Gelegenheiten (auch auf diversen anderen touristischen Plattformen) noch nicht mehr wahrgenommen wird ist wirklich schade und hat mir schon einiges Kopfzerbrechen bereitet. Aber das ist ein anderes Thema.

Einige Gastgeber haben diese Chance beim Alpenblog bereits erkannt und kommentieren auch einzelne Beiträge. Ich persönlich denke, dass dies der einzig richtige Weg ist, um einen Blog dieser Art auch langfristig mit Leben zu füllen und interessant zu halten. Also liebe Gastgeber – packen Sie es an! :-)

 

Unterstützung durch den Social Media – Leitfaden für Touristiker

Als Unterstützung für die touristischen Partner wurde ein Leitfaden für den Umgang mit Social Media kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Handbuch erklärt schrittweise den Einstieg in den zielführenden Gebrauch sozialer Medien, erklärt den Nutzen, gibt praktische Tipps beim Einsatz von Keywords, erklärt aber auch die rechtlichen Grundlagen und wie man im Krisenfall zum Beispiel mit Beleidigungen umgeht.

Ich wünsche dem Alpenblog weiterhin tolle Geschichten aus dem Allgäu und viele Menschen, die über ihre Erlebnisse berichten möchten. Vor allem der Themenbereich “Wellness” kann starke Unterstützung noch gut gebrauchen.

 

Zur Autorin:

Barbara Reichart, Gründerin der Agentur webconaction,  berät Tourismusorganisationen, Kommunen sowie Klein- und Mittelständische Unternehmen im Allgäu, in Oberschwaben und am Bodensee rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitalem Marketing in den Social Media.

Social Media Experiment 2014

Neujahrsvorsätze, Themen-Jahrespläne, ein verrücktes Jahresmotto und ein gewagtes Experiment – so startet das webconaction Jahr 2014!


Vorsätze und eine etwas verrückte Social-Media-Idee

Gleich in der 1. Januarwoche habe ich mich daran gemacht, meine Ideen für 2014 endlich zu Papier (beziehungsweise zu einem Word-Dokument) zu bringen. Dabei handelt es sich wie in jedem Unternehmen um einen groben Jahres-Themenplan, also eine Fahrplan, der mich das ganze Jahr begleiten wird. Die konkrete Ausarbeitung der einzelnen Aktionen (Blog, Messe, Marketing) erfolgt dann Schritt für Schritt.

Warum ich so spät dran bin, wo ich doch meinen Kunden immer wieder vorpredige, rechtzeitig zu planen? Nun ja, da gäbe es sicherlich viele Entschuldigungen wie “Meine Kunden gehen vor” oder “Vor Weihnachten war es so stressig”. Aber ehrlich gesagt, hatte ich bis zuletzt einfach nicht die zündende Idee, welches Thema ich 2014 konkret aufgreifen wollte.

Ich habe in den vergangenen Wochen soviele (sehr ähnlich lautende) Zusammenfassungen von Social Media Tipps 2014 und Rückblicke 2013 gelesen, dass mir wieder einmal eins klar wurde: ich werde auch weiterhin keine 0815-Blogbeiträge schreiben, nur damit irgendetwas in meinem Blog steht. Selbiges gilt natürlich auch für die Kanäle auf Facebook und Google+.

 

Die Inspiration kam an Silvester

Silvester hat es dann gezündet :-).

Mit den Vorsätzen fürs Neue Jahr wie

  • Mehr interessante Blogbeiträge aus den Bereichen Onlinemarketing und Tourismus für meine Leser schreiben
  • Mehr über meine Arbeit als Selbstständige bei webconaction zeigen
  • Mehrwerte für meine Kunden schaffen
  • …..

kam mir auch endlich das Motto des Jahres in den Sinn! Vielleicht ein wenig verrückt – aber …..

2014 soll mein “Karibisches Jahr” werden.

Nicht nur, weil ich dabei automatisch an Sonne, Strand, Meer und Cocktails denke – karibisches Feeling bedeutet für mich auch Leichtigkeit, Inspiration und Bodenständigkeit. Lassen Sie sich also überraschen, was das alles mit Tourismus und Social Media zu tun haben kann.

 

Social Media Experiment

Zum Jahresbeginn habe ich mir deshalb ein ganz besonderes Experiment ausgedacht. Dabei kombiniere ich Berufliches und Privates miteinander und erzähle in meinem Blog über meine persönlichen Erlebnisse und die Erkenntnisse für meine webconaction-Themen aus den Bereichen Tourismus, Onlinemarketing und Onlineredaktion. Ich bin selbst gespannt, wie dies ablaufen wird und mit welchem Ergebnis am Ende dastehen werde. ;-)

Die Idee:

* Ich nehme privat an einem 8wöchigen Fitness-Projekt teil, welches medial auf der Homepage des Anbieters sowie über Blogbeiträge der Teilnehmerinnen begleitet wird.
* Neben meiner sportlichen Herausforderung, interessieren mich vor allem Fragen, wie es sich anfühlt selbst regelmäßiger privater Blogger zu sein, ob auch andere Frauen regelmäßig über ihre Erfahrungen in den Blogs schreiben werden, wie die Kommentare dazu sind, ob das Projekt in den sozialen Medien gespielt wird usw.

Mehr dazu also in den nächsten Wochen!

Bis bald,

Barbara Reichart

 

 

 

 

webconaction – die ersten Referenzprojekte

Social Media, Webredaktion und Tourismusprojekte …

 

… sind der Grund, warum ich in den letzten Wochen wenig Zeit hatte, interessante Berichte für den webconaction-Blog zu erarbeiten. Viele spannende Aufgaben und Projekte werden aktuell von mir bearbeitet – und es ist ehrlich gesagt einfach nur toll!

Hier ein kleiner Auszug meiner Kunden aus dem Bereichen Social Media und Webredaktion:

 

Social Media Projekte

Im Winter 2012/2013 übernahm ich die Betreuung der Social Media Kampagne “Bodensee Eiszeit Alarm” im Rahmen der Bodensee Eisgfrörne 2012/2013 für die Internationale Tourismus GmbH (IBT). Eine gute Idee, die den Winter am Bodensee in Kombination mit gezielter Pressearbeit attraktiv machen sollte.

Bodensee Eiszeitalarm; Kunde Internationale Bodensee Tourismus GmbH

 

Social Media Strategie Entwicklung

Für den Familienbetrieb Wirthshof in Markdorf am Bodensee arbeite ich aktuell an einer Social Media Strategie, die neben der Zieldefinition auch eine Analyse der Zielgruppen, Themen, der relevanten Social Media Plattformen und natürlich die optimale Umsetzung mit den vorhandenen Ressourcen enthält.

Social Media Strategie Wirthshof

 

Social Media und Blogbetreuung, Workshops und Schulungen

Der Landkreis Konstanz hat mir im Mai 2013 die Pflege der Rad-Blogger-Kampagne übertragen. In diesem Rahmen durfte ich bisher nicht nur den Radblog der TMBW mit verwalten, sondern auch die in der Social Media Strategie festgelegten Kanäle für den Bodensee einrichten und laufend betreuen. Bei den angesetzten Workshops werden außerdem die Touristiker und Dienstleister vor Ort geschult und über aktuelle Trends informiert.

webconaction Social Media und Rad-Blogger Workshop für den Landkreis Konstanz

 

Webredaktion

Für den Markt Scheidegg und den Wirthshof übernahm ich im Frühjahr 2013 zu den Internet-Relaunches die Einpflege der Texte und Bilder. Die Erfahrung zeigt, daß meine Kunden froh sind, einen verlässlichen Partner an der Seite zu haben, der die Wünsche (in Zusammenarbeit mit den Internetagenturen, die die Programmierung vornehmen) schnell und professionell umsetzt und die Homepage aktuell hält.

Internetrelaunch www.wirthshof.de für den Wirthshof (Camping & Hotel) 

 

Über meine  Tourismusprojekte am Bodensee, für die ich die Projektleitung übernommen habe, werde ich sicherlich auch bald mehr berichten können.

Ich danke an dieser Stellen allen meinen Kunden ganz herzlich für das Vertrauen – ich arbeite jeden Tag mit Leidenschaft und viel Fleiß daran, dem gerecht zu werden!

 

Social Media Strategie für das Urlaubsland Baden-Württemberg

Erste Blogs gehen an den Start

Ein Anfang ist gemacht: Die beiden ersten der sechs im Rahmen der Social Media-Strategie geplanten Blogs gingen im Frühjahr 2013 zu den Themen Radfahren und Urbanes an den Start und dürfen von Touristikern, Regionen und Gästen mit Inhalt gefüllt werden.

In diesem Frühjahr gingen die Blogs zu den Themen Radfahren (www.rad-blogger.de) und Urbanes (Shopping & Kultur) www.city-blogger.de online. Diese gilt es ab da von Touristikern, Regionen, Gemeinden, Einheimischen und Gästen mit Inhalten zu füllen. Verlinkungen, Kartenmaterial, Bilder und Filme können eingebunden werden und passende Inhalte werden von dort zielgerichtet auf soziale Plattformen wie Facebook, Google+, YouTube oder Pinterest gepostet.

Erste Maßnahmen zur Bewerbung der Blogs im B2C-Bereich und der Aktivierung auf B2B-Ebene erfolgen ab Anfang 2013 durch die TMBW. Begleitend dazu werden durch die Regionen vor Ort Schulungsveranstaltungen für interessierte Touristiker im Land angeboten und eine Social Media-Guideline erarbeitet, in der die Strategie beschrieben und ihre Anwendung erläutert wird.

Mit dieser Strategie wurde von der TMBW eine Infrastruktur für die Realisierung einer gemeinsamen Online-Kommunikation möglichst vieler touristischer Regionen, Gemeinden und Leistungsträger des Landes geschaffen. Alle touristischen Akteure können darauf zugreifen und mitwirken. Die Vielfalt der verschiedenen Blogs bietet jeder Destination die Möglichkeit, sich in einem oder mehreren der Themen wieder zu finden und diese im Social Web auszubauen.

Die Social Media-Strategie bietet vielfältige Möglichkeiten, in den Dialog mit Gästen zu treten, Inspirationen und Impulse im Social Media Bereich ein positives Image von Angeboten zu erarbeiten. Durch die daraus entstehende verstärkte Sichtbarkeit in Suchmaschinen wird auch das wichtige Thema der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) abgedeckt. Dieses kann heute nicht mehr losgelöst von Social Media behandelt werden, denn die Suche nach Informationen über ein geeignetes Reiseziel findet zunehmend online statt und die Entscheidung für eine Urlaubsdestination wird immer öfter durch im Internet transportierte Geschichten und Erfahrungen beeinflusst.

Pressebericht der TMBW

 

webconaction übernimmt die Betreuung der Social Media Leitregion Bodensee für den Radblogger

 

Radfahren gehört zum Bodensee wie die Butter aufs Brot. Nicht nur wegen dem Bodenseeradweg ist der Bodensee als Leitregion für den Radblogger auserwählt worden. Das Thema Radfahren und Radtouren ist in der Region Bodensee von besonders großer Bedeutung. Zudem gibt es am Bodensee bereits aktive Blogger u.a. zum Thema Radfahren. Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, dass die Region Bodensee die Patenschaft für das Thema Radfahren übernimmt und die TMBW bei der Aktivierung des Themas auf den verschiedenen Sozialen Plattformen unterstützt. Für die Region Bodensee bedeutet dies, eine aktive und steuernde Rolle in der Bearbeitung des Themas und damit verbunden eine hervorgehobene Sichtbarkeit bei der Darstellung der eigenen Inhalte.

Als zentrale Koordinationsstelle, darf webconaction seit Mai die Aktivitäten in der Bearbeitung des Social Web bündeln und die redaktionelle Betreuung des Blogs übernehmen. An erster Stelle geht es zunächst darum neue Autoren (Touristiker, Einheimische und Gäste) zu aquirieren und sie zu ermutern, über ihre Raderlebnisse am Bodensee zu berichten. Diese Geschichten und Beiträge der Blogger werden außerdem weitergestreut, sodass neben Facebook auch andere Plattformen wie YouTube, Pinterest, Google+ oder der Microblog Twitter zum Einsatz kommen.

Besonders freue ich mich schon auf die Schulungen für Touristiker und Leistungsträger in der Region, bei der ich die Social Media Strategie des Landes Baden-Württemberg vorstellen und natürlich Tipps und Tricks zum Erarbeiten eines Blogbeitrages und den Umgang mit den sozialen Plattformen geben werde.

Ein weiterer toller Auftrag, der mich in den nächsten Monaten in Anspruch nehmen wird :-)

 

webconaction ist ein Dienstleistungsunternehmen mit Angeboten in den Bereichen Social Media, Webredaktion und Projektleitung im Tourismus. Der Focus liegt dabei in der Beratung und Betreuung von Betrieben, Kommunen, Tourismusorten und –Regionen im Allgäu, in Oberschwaben und am Bodensee.

Ehrliche, persönliche und individuelle Beratung und Support sowie Angebote, die wie „angegossen“ passen, sind meine Prämisse. Dabei gehe ich ganz besonders auf die verschiedenen Gegebenheiten, Wünsche und Ansprüche meiner Kunden ein und weiß durch meine langjährige Berufserfahrung worauf es ankommt. Die räumliche Nähe ist für beide Seiten aufgrund der guten Ortskenntnisse und Flexibilität von großem Vorteil.

 

www.webconaction.de 

DZT lässt bloggen – Deutschland in einem Blog: BudgetTraveller erkundet Youth HotSpots in Deutschland

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) baut ihre Kommunikation in den sozialen Netzwerken weiter aus. Dazu hat sie den populären britischen Reiseblogger Kash Bhattacharya zu einer Tour durch 14 deutsche Städte eingeladen.

 

Das Bloggerprojekt „BUDGETTRAVELLER’S GERMAN WANDERLUST“ ist Teil der Kampagne „Youth HotSpots in Germany – Share the moment“, die die DZT auf der ITB Berlin 2013 im Zusammenhang mit ihrem Themenjahr 2013 „Junges Reiseland Deutschland“ gestartet hat. „Durch die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Bloggern bauen wir unsere Kommunikation in Social Media nicht nur weiter aus, sondern nutzen erstmalig diese Art der Berichterstattung konsequent im Rahmen einer internationalen Kampagne,“ kommentiert Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, das verstärkte Engagement für Blogger-Aktionen.

 

Entlang der Youth HotSpots in Deutschland

 

Die DZT führt das Blogger-Projekt zusammen mit dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) und der Deutschen Bahn als Transportpartner durch. „Die Zusammenarbeit von DJH und DZT bietet eine hervorragende Basis für die zielgruppengerechte Vermarktung des Themenjahres ‚Junges Reiseland Deutschland‘ sowie weiterführende Kooperationsmöglichkeiten und wir freuen uns zusammen mit der DZT an einem so innovativen Projekt arbeiten zu können“, erklärt Bernd Dohn, Hauptgeschäftsführer des DJH.

 

Der britische Blogger Kash Bhattacharya, der sich auf das Reisen mit geringem Budget (Budgettravelling) spezialisiert hat, werde dabei vom 19. März bis zum 5. Mai 2013 das junge Reiseland Deutschland von Hamburg über Bremen und Düsseldorf bis nach München erkunden. Von der bayerischen Landeshauptstadt führe die Tour über Dresden und Berlin bis nach Rügen.

 

Orientierungspunkte für den Blogger seien die in der interaktiven Karte auf www.germany.travel/youth skizzierten Youth HotSpots wie Bars, Cafés, Must Sees und Events. Übernachten werde Kash Bhattacharya in unterschiedlichen Jugendherbergen des DJH, wie beispielsweise in der Jugendherberge „Auf dem Stintfang“ in Hamburg oder der „Gerberbastei“ in Bautzen.

 

Die HotSpots wurden im Vorfeld zunächst mit Hilfe von Umfragen unter deutschen Jugendlichen ermittelt und werden seit März 2013 laufend durch eigene neue HotSpots von Usern ergänzt. Die gesamte Tour werde sowohl auf den Kanälen von Kash Bhattacharya, als auch auf der Seite www.germany.travel/youth im Blogbereich publiziert. Darüber hinaus werde es im Anschluss City-Guides in Form von eBooks geben, die online zum Download zur Verfügung stehen sollen.

 

Einen Vorgeschmack auf seine Tour durch Deutschland gibt Kash Bhattacharya bereits unter http://budgettraveller.org/announcing-my-next-bloject-budgettravellers-german-wanderlust/. Weitere Informationen können Interessierte auch dem Twitter-Kanal von Budget Traveller unter www.twitter.com/BudgetTraveller entnehmen.

Blog-Award der DZT

 

Noch vor dem Start der Kampagne „Youth HotSpots in Germany – Share the moment.“ hat die DZT im Rahmen der 35. International Fair of Tourism (IFT) im Februar 2013 in Belgrad einen Blog-Award ausgeschrieben. Unter dem Motto „Was ist für Dich das junge Reiseland Deutschland?“ konnten Texte, Fotos oder kurze Videos eingereicht werden, die auf der ITB Berlin 2013 gekürt wurden.

 

Die Siegerin heißt Lindsay Pond und hat eine einwöchige Deutschlandreise gewonnen. Die US-Amerikanerin betreibt den Blog http://betterorwurst.tumblr.com und habe bisher hauptsächlich Berlin gut beleuchtet. Der über den Blog-Award und die Reise der Siegerin gewonnene Content diene, genau wie die Blogger-Tour von Kash Bhattacharya, der Erweiterung der Blogger-Inhalte auf der Microsite der DZT unter www.germany.travel/youth.

Die Vierschanzentournee – eine kleine Facebook Analyse

 

Teil 1 – Die Vierschanzentournee – eine kleine Facebook Analyse

 

Ein frohes neues Jahr 2013 wünsche ich allen meinen Lesern. Natürlich konnte ich als frischgebackene Selbständige auch während der Feiertage mein Social Media Hirn nicht wirklich ausschalten, und so habe ich mich vor Weihnachten gefragt, ob und wie die Top-Skispringer und Tourismusorte der Vierschanzentournee dieses große – und auch nicht ganz billige - Sportereignis für ihre Social Media Aktivitäten nützen.

Ich wollte vor allem herausfinden, ob Facebook als Kommunikationsplattform überhaupt verwendet wird, und wenn ja, ob es eher als Werbeplattform „missbraucht“ wird und man viele als Beitrag versteckte Werbeschaltungen findet, oder ob versucht wird, tatsächlich mit den Fans zu kommunizieren und Gespräche anzuregen.

Dazu habe ich mir Mitte Dezember die aktuellen Aktivitäten einiger Sportler und der vier Austragungsorte auf Facebook sowie die Blogs der Top-Skispringer angesehen. Homepages, Twitter & Co wurden von mir außen vor gelassen, da ich mich voll auf Facebook konzentrieren wollte.

Als Exil-Österreicherin habe ich nach der ersten Analyse dann den derzeit besten österreichischen Skispringer Gregor Schlierenzauer und die deutsche Hoffnung Severin Freund genauer unter die Lupe genommen.

Auch bei den Austragungsorten möchte ich mich auf eine österreichische und eine deutsche Tourismusdestination beschränken, damit wir den Blograhmen nicht allzu sehr sprengen. :-)

 

Beginnen wir also im ersten Teil meines Vierschanzentournee Blogbeitrages mit den Skispringern, bevor ich im zweiten Teil die Tourismusorte Innsbruck und Oberstdorf während der Vierschanzentournee miteinander vergleiche.

Vorweg kann schon so viel gesagt werden: die meisten Athleten sind in irgendeiner Art und Weise mal mehr, mal weniger in verschiedensten Netzwerken, Blogs oder anderen Plattformen aktiv. Wie Social Media von ihnen genutzt wird ist sehr unterschiedlich – nicht nur in den Intensität sondern auch bei der Art der Kommunikation und dem Umgang mit Fans.

 

Gregor Schlierenzauer (Österreich)

Gregor Schlierenzauer betreut seine Facebook-Seite, die am 18. Dezember 30146 Fans hatte, persönlich und schreibt selbst seine Beiträge. Er postet dabei jeden Tag, manchmal sogar zwei oder drei Mal, mit vielen selbst geschossenen Fotos aus seinem beruflichen und privaten Leben sowie  Links zu seiner Homepage. Videos finde ich weder zu diesem Zeitpunkt noch später keine auf seiner Seite.

Seine Posts erreichen wohl viele Menschen und werden je nach Beitragsart schon im Dezember zum Teil bis zu 3000 Mal geliked, häufig kommentiert und ab und zu auch geteilt. Man hat das Gefühl tatsächlich mehr über den Menschen Gregor Schlierenzauer zu erfahren und Teil seines Lebens zu sein. Auffällig ist auch, dass er die Posts in zwei Sprachen (deutsch und englisch) ausführt.

Neben dem Facebookauftritt schreibt er auf seiner Homepage www.gregorschlierenzauer.at auch einen eigenen Blog, auf den immer wieder mal hingewiesen und verlinkt wird. Zum Teil werden die Einträge wahrscheinlich von einem Pressemitarbeiter in dritter Person geschrieben, was aber beim Lesen sofort klar wird.

Außerdem findet man bei Facebook neben einigen von Gregor-Fans gestalteten Seiten auch einen Eintrag über den Sportler (Daten aus Wiki), der immerhin auch 33434 Personen gefällt.

 

Die Vierschanzentournee und die Fan-Aktivitäten auf Facebook

Ab Weihnachten verstärkt sich sein Engagement nicht erheblich, aber aufgrund der großen medialen Präsenz und seiner tollen Erfolge bei jedem Springen steigt die Zahl seiner Fans innerhalb von drei Wochen auf 50677 Fans an (Stand 9.1.). Das ist ein Plus von rund 20500 Fans. Wahnsinn oder? Seine Fans bleiben ihm natürlich auch während der Wettbewerbe treu und so erhält er bei jedem Post durchschnittlich 1700 bis 3000 Likes und zwischen 150 und 300 Kommentaren. Zudem werden die Posts meist 50 Mal geteilt.  Ab und zu streut er auch einen kleinen Werbe-Link zum Beispiel zu OMV ein, was im Vergleich natürlich nicht allzu gut ankommt, aber trotzdem mit ca. 430 Likes belohnt wird.

Das Posting-Highlight findet am Tag seines Tourneesieges am Montag, 7. Januar mit einem Tourneesieg-Geburtstags-Post statt. Dieser  Beitrag wurde, Stand 9. Januar, bisher von 12870 Personen mit einem „Gefällt mir“ versehen, er erhielt 1026 Kommentare und die Nachricht wurde 209 Mal geteilt! Das nenn ich mal einen effektiven Post!

Sein Blog wird zur Zeit der Vierschanzentournee von einem Mitarbeiter geschrieben. Durch die Interview-Form der Beiträge hat man aber trotzdem den Eindruck, dass die Antworten von ihm persönlich kommen und man dadurch gegenüber den Fernseh- und Radiointerviews wieder einen Tick mehr über ihn erfährt. Trotz Interview-Stress fand Gregor Schlierenzauer auch noch Zeit während der Fahrt zur nächsten Trainingseinheit einen eigenen Blogbeitrag am zu verfassen. Darin bedankt er sich bei seinen Fans, den Veranstaltern und erzählt, wie er sich während der Tournee gefühlt hat und wie es für ihn aus seiner Sicht nun weiter gehen wird.

Viel mehr kann man glaube ich für seine Fans nicht machen. Damit zeigt er uns, dass er nicht nur im Skispringen ein Ass ist, sondern auch weiß, wie man authentisch, glaubwürdig, emotional und vertrauensvoll mit seinen  Fans umgeht. Ich hätte mir ab und zu mal ein Video von ihm und den anderen Springern gewünscht, so wie es Thomas Morgenstern gerne mal veröffentlicht.

 

Severin Freund (Deutschland)

Ein ganz anderes Bild liefert sein deutscher Skisprung-Mitbewerber Severin Freund.


Er betreibt auch eine eigene Fanseite, auf der er ab und zu etwas postet. Mitte Dezember waren es durchschnittlich 2 bis 3 Posts pro Woche, meist mit einem Hinweis und Link zu seinem Blog unter www.severinfreund.de . Die Beiträge sind eher neutral und bieten keinen erkennbaren Mehrwert für den Leser. Sicherlich hängt damit auch die, im Vergleich zu Schlierenzauer und Morgenstern (78454 Fans) niedrigere Zahl von nur 2143 Fans zusammen. Entsprechend sind natürlich die Viralität und die Resonanz der Freund-Fans (durchschnittlich rund 50-150 Likes, 10-20 Kommentare).

Auch von Severin Freund habe ich einen Wikieintrag gefunden, der 1410 Personen gefällt.

In seinem Blog schreibt Severin Freund dann selbst über seine sportlichen Aktivitäten und Eindrücke. Im Vergleich zu Gregor Schlierenzauer etwas zurückhaltender und nicht so offen, dies kann aber denke ich auch am Charakter von Severin Freund liegen. Er versucht mit seinem Blogeinträgen auch Nähe zu seinen Fans zu erzeugen, schafft es aber aus meiner Sicht nicht ganz so gut.

In der Zeit der Vierschanzentournee schreibt Severin insgesamt nur drei Facebook-Posts. Nach dem 1. Januar 2013 konzentriert er sich wohl voll und ganz auf das Springen, da weder im Blog noch auch Facebook Einträge erfolgen. Erst am 8. Januar, nachdem die Tournee abgeschlossen war, meldet sich Severin Freund mit einem zweisprachigen Beitrag wieder. Kurz und knapp lässt er die für ihn nicht so gut verlaufene Vierschanzentournee hinter sich und berichtet darüber, wie er in den nächsten Tagen weiter trainieren möchte. Gute Infos, aber wenig echte Nähe. Trotzdem konnte er in dieser Zeit Fans sammeln, sodass er augenblicklich rund 3800 Facebook-Fans hat, was immerhin ein Plus von 77 % bedeutet. Also Kopf hoch Severin!

 

Wir haben hier also zwei ganz unterschiedliche Herangehensweisen von Profi-Skispringern zur Nutzung des sozialen Netzwerkes Facebook und einem eigenen Blog.

Gregor Schlierenzauer setzt aus meiner stark Sicht auf Kontinuität, Authentizität und Nähe zu seinen Fans. Sowohl im Blog als auch auf Facebook spricht er tatsächlich selbst, verwendet Fotos, die er selbst oder andere von ihm gerade gemacht haben und lässt seine Anhänger an seinem Sportlerleben teilhaben.

Severin Freund könnte mit seinen Social Media die Fanbindung noch viel weiter ausbauen. Er ist derzeit meiner Meinung nach nur in Facebook „drin“, nutzt aber die Potentiale, die dieses Netzwerk bietet nicht aus. Seine Blogbeiträge liefern einen kleinen Einblick in seine berufliche Tätigkeit ohne zu viel von ihm und seinem Privatleben zu verraten. Ein echter Mehrwert für die Fans fehlt da leider noch.

Ob die Art der Anwendung nun an den Charakteren der beiden liegt oder ob die Gewichtung und damit die Wichtigkeit dieser Medien für Gregor und Severin einfach ganz unterschiedlich sind, kann ich natürlich von meinem Bürotisch aus nicht beurteilen. Interessant fand ich es trotzdem zu sehen, wie unterschiedlich selbst Spitzensportler die zur Verfügung stehenden Tools verwenden, um mit ihren Fans zu kommunizieren.

 

Zur Autorin:

Barbara Reichart leitet die Social Media und Tourismus Agentur „webconaction“ mit Sitz in Heimenkirch im Allgäu. www.webconaction.de. Sie betreut Tourismusorganisationen, Tourist-Informationen und Klein- und Mittelständische Unternehmen in Fragen rund um Social Media, Webredaktion und Tourismusprojekte.

 

Das ABC in der touristischen Online-Welt

Das Gefühl kennen Sie sich auch – Sie lesen einen interessanten Artikel oder hören einen tollen Vortrag und da ist es wieder … das Wort, das anscheinend alle anderen kennen außer Ihnen. Es gibt mittlerweile so viele Abkürzungen und Anglizismen, die man mittlerweile nicht mehr ganz vermeiden kann. In meinen Blogbeiträgen stelle ich Ihnen die wichtigsten Wörter inkl. Erklärung vor. Auch eine ganze Reihe von Fachausdrücken im Tourismus möchte ich hier erklären und mit Beispielen verdeutlichen.

 

Heute:

A … wie Accessibility

Accessibility bedeutet “barrierefreies Internet” und beschreibt mit einem Wort die Möglichkeit auch für Menschen mit Behinderung das Internet zu nutzen. Durch neue technische Möglichkeiten und Hardware ist es nun auch blinden Menschen möglich im Internet durch z.B. Vorleseprogramme zu surfen.

 

A … wie Augmented Reality

Die “erweiterte Realistät”,  manchmal auch als AR abgekürzt, vermischt mit Hilfe von computerunterstützter Technik (z.B. Google glasses) die reale mit der virtuellen Welt. Bekannt wurde die Technik in Deutschland vor allem durch die “Berliner Mauer”, wo man mithilfe eines Programmes und Smartphones die Mauer auch an Stellen wieder sehen konnte. Das reale Bild wird in diesem Fall mit einer Grafik überblendet.  Mehr Infos und Fotos findet man auch in diesem Artikel aus dem Jahr 2010.

 

Nächstes Mal: B … wie B2B, B2C und Blog

Fragen? Ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung! Kontakt webconaction

 


Social Media Blog startet

Facebook, Twitter und Co sind derzeit in aller Munde. Das Schlagwort „Social Media“ ist dabei so umfassend, dass es meist kaum gelingt, sich einen Überblick über die Vielzahl an Netzwerken, Blogs und Plattformen zu verschaffen, geschweige denn die Veränderungen laufend mit zu verfolgen.

 

Als Tourismusexpertin möchte mich in meinem Social-Media-Blog vor allem auf die Problemstellungen und Neuigkeiten, die sich für Tourismusorganisationen und für Verwaltungen in Gemeinden, Städten und Landkreisen sowie für Klein- und Mittelgroßbetriebe ergeben, beschäftigen. Ich freue mich darauf, hier in Zukunft über Trends, rechtliche Tipps, Herausforderungen und Fragen aus der Welt der „Neuen Medien“ berichten zu können.

 

Ich wünsche meinen Lesern viel Spaß und freue mich natürlich über Kommentare, Tipps, Kritik und Anregungen aller Art hier im Blog oder auf einen meiner anderen Kanäle bei Facebook, Twitter, Xing oder Google+.