Allgäuer Alpenblog

 

Ein Social Media Projekt kurz vorgestellt

 

Heute möchte ich Ihnen den “Allgäuer Alpenblog” vorstellen. Der Alpenblog ist ein Kooperationsprojekt der Allgäu GmbH und des Tourismusverbandes Tannheimer Tal.

Nach dem Motto „zusammen stark im Web 2.0“ haben die beiden Tourismusregionen ein INTERREG-Förderprojekt initiiert, um die Allgäuer Alpen zukunftsfähig in den Sozialen Medien zu positionieren und vor allem um neue Gäste zu erreichen. Gemeinsam mit dem Institut Tourismuszukunft unter der Leitung von Florian Bauhuber wurde dafür, aufbauend auf einem langen strategischen Arbeitsprozess, eine Social-Media Strategie für den Tourismus in beiden Regionen ausgearbeitet. Social Media Marketing und die strategische Suchmaschinenoptimierung sind zwei wichtige Beweggründe, die im gemeinsamen INTERREG Förderprojekt aufgegriffen worden sind.

Da ich ja mitten in dieser schönen Urlaubsregion lebe und arbeite, dachte ich mir, ich werfe mal einen Blick in diesen Blog.

Die Themen des Alpenblog

Der Allgäuer Alpenblog ist in 5 Themenblöcke aufgeteilt: Wandern, Radfahren, Wellness, Winter und Kultur

Klarer Vorteil dieser Sammlung aller relevanten Themen des Allgäus in einem Blog ist, dass die Besucher zentral auf eine URL geleitet werden und somit die Besucherzahl höher liegen dürfte, als wenn für jeden Themenbereich ein eigener Blog (wie zum Beispiel bei www.rad-blogger.de) aufgesetzt wird. Auch kann der Leser ganz leicht zu einem anderen Thema wechseln und  findet so vielleicht auch Inhalte, nach denen er zunächst gar nicht gesucht hat.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man die einzelnen Beiträge auch mehreren Themen zuordnen kann – wie zum Beispiel Schneeschuhwandern zu den Kategorien Winter und Wandern. Damit schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche. Zum Einen erhöht sich dadurch die Anzahl der Beiträge und man schafft es so auch in Zeiten, wo ein Thema eher untergehen würde, Inhalte zu erzeugen.

 

Die Blogbeiträge

Die ersten Artikel wurden im Juli 2013 geschrieben, soweit ich weiß, ging der Blog aber erst Ende Oktober 2013 offiziell online. Seither sind in knapp drei Monaten rund 40 Artikel veröffentlicht worden. Dabei entfallen ca. 23 Artikel  auf Wandern, 14 auf Winter, 11 erschienen im Bereich Kultur, 5 unter Wellness sowie 3 im Radblog. Die höhere Anzahl pro Themenbereich ergibt sich aus der Doppelbelegung bei den Themen.

2/3 der aktuellen Artikel wurden dabei von den Allgäuern geschrieben, hauptsächlich von den Mitarbeitern der Allgäu GmbH. Im Tannheimer Tal hat man es hingegen geschafft, auch Einheimische und Gäste zu motivieren, eigene Berichte zu schreiben. So stammen 6 von 12 Artikeln aus der Feder von 6 verschiedenen Gastautoren, was einfach toll ist!

Die Geschichten lesen sich so unterschiedlich wie ihre Autoren. Jedoch fällt auf, dass alle gerne viele – oft großartige – Bilder verwenden und die Storys echt und authentisch klingen. Dabei wird ganz nebenbei die Region in all ihren Facetten dargestellt. Die Fotos sind sowohl auf der Startseite als auch in den Artikeln sehr dominant und sollen wohl zum Weiterlesen anregen.

Die Artikel erscheinen in regelmäßigen Abständen, nur beim Sommerthema Radfahren ist seit Mitte November keine Geschichte mehr erschienen. Macht aber nix, weil ja der restliche Blog fleißig befüllt wird. Noch ein Vorteil, wenn Sie mich fragen einen Blog für alle Themen im Allgäu zu schaffen.

Und wenn einem der Beitrag gefällt, kann man ihn ganz unten auch noch mit seinen Freunden auf Facebook oder Google+ teilen oder ein Bild auf Pinterest pinnen.

 

Autor beim Allgäuer Alpenblog werden

Wer selbst eine Geschichte zu erzählen hat, kann ganz schnell und einfach selbst zum Autor werden. Um seinen eigenen Beitrag veröffentlichen zu können, benötigt man nur einen Namen sowie eine Email-Adresse, eine gute Geschichte und wenn man möchte noch ein paar Bilder und/oder ein Video.  Kategorie und Region auswählen, hochladen – fertig.

Der Schreiber kann, wenn er möchte, anonym bleiben. Doch wer möchte das schon, wenn man sich schon die Zeit für einen eigenen Blogbeitrag genommen hat, Fotos geschossen und hochgeladen hat – oder?

Ob der Beitrag dann direkt online ist oder von einer Redaktion erst freigeschaltet wird, kann ich nicht sagen. Was jedoch sicher ist, ist dass sich jeder Schreiberling auch auf Kommentare, die meist sehr offen und ehrlich sind, einstellen muss. :-)

 

Die Social Media Strategie

Soweit ich das als Außenstehende betrachten kann, bildet der Blog wohl den Kern der gemeinsamen Kommunikationsstrategie. Darum herum aufgebaut sind die Webseiten der Allgäu GmbH und des Tannheimer Tales, zu denen man jederzeit via Link gelangen kann. Erstaunlich fand ich, dass die Allgäu GmbH direkt auf der Startseite auf den Blog hinweist, wohingegen ich beim Tannheimer Tal keinen Link fand. Vielleicht ist er auch nur gut versteckt oder es wird an einer guten Umsetzung gearbeitet. Noch coller wäre es natürlich, wenn die einzelnen Geschichten nun auch in den Homepages – passend zum jeweiligen Thema – integriert wären.

Die Blogbeiträge werden nach Erscheinen auf den diversen Social Media Kanälen der Partner gestreut. Die Allgäu GmbH hat z.B. eine Facebook-Seite mit rund 25.400 Fans, wo der Blogbeitrag gemeinsam mit vielen anderen Themen gespielt wird. Auch die FB-Seite des Tannheimer Tales (rund 2.800 Fans) postet die Blogbeiträge regelmäßig darüber.

 

Mögliche Ziele und Chancen für Gastgeber

  • * Bessere Sichtbarkeit im Netz
  • * Neukundenaquise
  • * Darstellung als Experten vor Ort
  • * Authentische Geschichten über die Region
  • * Mehrwerte für die Leser bieten

 

Vor allem für Hotel- und Gaststätteninhaber könnte sich ein Blick auf die Blogseite lohnen. So schreibt zum Beispiel eine begeisterte Besucherin in der Kategorie Wellness über ihren Wellnessurlaub in einem Allgäuer Hotel und schildert Angebote und Atmosphäre der Unterkunft, Umgebung, Landschaft sowie Ausflugsmöglichkeiten. Link zum Hotel kostenlos inklusive. Aber auch selbst können die Gastgeber aktiv werden und von ihren Erlebnissen in der Region oder mit Gästen berichten. Und wenn man nebenbei noch einen Link zum eigenen Betrieb einbaut, kann das doch nur für alle Seiten nützlich sein. Dass diese Gelegenheiten (auch auf diversen anderen touristischen Plattformen) noch nicht mehr wahrgenommen wird ist wirklich schade und hat mir schon einiges Kopfzerbrechen bereitet. Aber das ist ein anderes Thema.

Einige Gastgeber haben diese Chance beim Alpenblog bereits erkannt und kommentieren auch einzelne Beiträge. Ich persönlich denke, dass dies der einzig richtige Weg ist, um einen Blog dieser Art auch langfristig mit Leben zu füllen und interessant zu halten. Also liebe Gastgeber – packen Sie es an! :-)

 

Unterstützung durch den Social Media – Leitfaden für Touristiker

Als Unterstützung für die touristischen Partner wurde ein Leitfaden für den Umgang mit Social Media kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Handbuch erklärt schrittweise den Einstieg in den zielführenden Gebrauch sozialer Medien, erklärt den Nutzen, gibt praktische Tipps beim Einsatz von Keywords, erklärt aber auch die rechtlichen Grundlagen und wie man im Krisenfall zum Beispiel mit Beleidigungen umgeht.

Ich wünsche dem Alpenblog weiterhin tolle Geschichten aus dem Allgäu und viele Menschen, die über ihre Erlebnisse berichten möchten. Vor allem der Themenbereich “Wellness” kann starke Unterstützung noch gut gebrauchen.

 

Zur Autorin:

Barbara Reichart, Gründerin der Agentur webconaction,  berät Tourismusorganisationen, Kommunen sowie Klein- und Mittelständische Unternehmen im Allgäu, in Oberschwaben und am Bodensee rund um den strategischen und nachhaltigen Einsatz von digitalem Marketing in den Social Media.

Social Media Experiment 2014

Neujahrsvorsätze, Themen-Jahrespläne, ein verrücktes Jahresmotto und ein gewagtes Experiment – so startet das webconaction Jahr 2014!


Vorsätze und eine etwas verrückte Social-Media-Idee

Gleich in der 1. Januarwoche habe ich mich daran gemacht, meine Ideen für 2014 endlich zu Papier (beziehungsweise zu einem Word-Dokument) zu bringen. Dabei handelt es sich wie in jedem Unternehmen um einen groben Jahres-Themenplan, also eine Fahrplan, der mich das ganze Jahr begleiten wird. Die konkrete Ausarbeitung der einzelnen Aktionen (Blog, Messe, Marketing) erfolgt dann Schritt für Schritt.

Warum ich so spät dran bin, wo ich doch meinen Kunden immer wieder vorpredige, rechtzeitig zu planen? Nun ja, da gäbe es sicherlich viele Entschuldigungen wie “Meine Kunden gehen vor” oder “Vor Weihnachten war es so stressig”. Aber ehrlich gesagt, hatte ich bis zuletzt einfach nicht die zündende Idee, welches Thema ich 2014 konkret aufgreifen wollte.

Ich habe in den vergangenen Wochen soviele (sehr ähnlich lautende) Zusammenfassungen von Social Media Tipps 2014 und Rückblicke 2013 gelesen, dass mir wieder einmal eins klar wurde: ich werde auch weiterhin keine 0815-Blogbeiträge schreiben, nur damit irgendetwas in meinem Blog steht. Selbiges gilt natürlich auch für die Kanäle auf Facebook und Google+.

 

Die Inspiration kam an Silvester

Silvester hat es dann gezündet :-).

Mit den Vorsätzen fürs Neue Jahr wie

  • Mehr interessante Blogbeiträge aus den Bereichen Onlinemarketing und Tourismus für meine Leser schreiben
  • Mehr über meine Arbeit als Selbstständige bei webconaction zeigen
  • Mehrwerte für meine Kunden schaffen
  • …..

kam mir auch endlich das Motto des Jahres in den Sinn! Vielleicht ein wenig verrückt – aber …..

2014 soll mein “Karibisches Jahr” werden.

Nicht nur, weil ich dabei automatisch an Sonne, Strand, Meer und Cocktails denke – karibisches Feeling bedeutet für mich auch Leichtigkeit, Inspiration und Bodenständigkeit. Lassen Sie sich also überraschen, was das alles mit Tourismus und Social Media zu tun haben kann.

 

Social Media Experiment

Zum Jahresbeginn habe ich mir deshalb ein ganz besonderes Experiment ausgedacht. Dabei kombiniere ich Berufliches und Privates miteinander und erzähle in meinem Blog über meine persönlichen Erlebnisse und die Erkenntnisse für meine webconaction-Themen aus den Bereichen Tourismus, Onlinemarketing und Onlineredaktion. Ich bin selbst gespannt, wie dies ablaufen wird und mit welchem Ergebnis am Ende dastehen werde. ;-)

Die Idee:

* Ich nehme privat an einem 8wöchigen Fitness-Projekt teil, welches medial auf der Homepage des Anbieters sowie über Blogbeiträge der Teilnehmerinnen begleitet wird.
* Neben meiner sportlichen Herausforderung, interessieren mich vor allem Fragen, wie es sich anfühlt selbst regelmäßiger privater Blogger zu sein, ob auch andere Frauen regelmäßig über ihre Erfahrungen in den Blogs schreiben werden, wie die Kommentare dazu sind, ob das Projekt in den sozialen Medien gespielt wird usw.

Mehr dazu also in den nächsten Wochen!

Bis bald,

Barbara Reichart