Bodensee-Weintourismus am Start

Endlich ist es soweit. Nach einer Vorbereitungsphase von über sechs Jahren fiel nun der Startschuss für das Projekt „Internationaler Weintourismus am Bodensee”. Das Vorhaben ist die erste, den ganzen Bodensee umfassende Kooperation, zwischen der Wein- und der Tourismuswirtschaft. Ziel des Projektes ist u.a. die gemeinsame Entwicklung von touristischen Produkten wie z. B. der Bodensee-Weinroute mit hoher bodenseetypischer Qualität.

Das bis Ende 2014 angelegte Projekt wird zu 50% von INTERREG IV gefördert. Am Donnerstag, 16. Mai, stellte die neue Projektmanagerin Ildikó Buchner sich und das Projekt der Öffentlichkeit vor. Frau Buchner hat ihre Aufgabe seit Mitte April bei der Internationalen Tourismus GmbH übernommen. „Durch Ihr Masterstudium in Kommunikationsdesign und Ihren Abschluss als Diplomsommelière ist sie die ideale Besetzung für diese Aufgabe” finden die Leadpartner des Projektes, Beat Hedinger vom Schaffhauser Blauburgunderland und Dr. Jürgen Dietrich vom BodenseeWein e. V. „Sie erfüllt mit ihren beiden Berufungen nicht nur die fachlichen Voraussetzungen sondern besitzt auch die nötige Leidenschaft zum Thema Wein.”

Mit der Idee, eine internationale Bodensee-Weinstraße durch alle Weinbaugebiete rund um den See zu etablieren, begann im August 2006 die konzeptionelle Arbeit am Weintourismus-Projekt. Inzwischen hat sich dessen Umfang deutlich erweitert. Tourismus und Weinbau sollen grenzüberschreitend miteinander vernetzt und alle erdenklichen Synergieeffekte ausgeschöpft werden.

Im ersten Schritt des Projektes werden die Akteure rund um den See nach bereits bestehenden Aktivitäten und Ideen befragt. Diese werden dann in einer Datenbank erfasst. Im Anschluss daran werden in regionalen Workshops Ideen ausgetauscht und auf mögliche Synergieeffekte überprüft. Daraus entstehen dann neue regionale und überregionale Projekte. Bewährte Aktionen können ausgeweitet und auf andere Gebiete übertragen werden. Ein Bindeglied und der Aufhänger für die diversen Aktionen wird die Bodensee-Weinroute sein. Auf einen Streckenverlauf hat man sich schon weitgehend verständigt. Nun muss die Idee in die Tat umgesetzt und die Route mit Leben erfüllt werden.
Die lange Vorlaufzeit des Projektes war in erster Linie dem politischen Tauziehen der deutschen Tourismusseite um den Projektpartner IBT geschuldet, das keine verlässliche Planung möglich machte. Vorteil der ungewöhnlich langen Vorprojektphase war die Möglichkeit der gründlichen konzeptionellen Vorbereitung des Hauptprojektes.
Nun sind alle beteiligten Partner froh, dass es endlich losgehen kann und gemeinsam internationale Verbindungen von Weinbau und Tourismus geschaffen und intensiviert werden können.

Weitere Informationen:

Der Weinbau hat in der Region um den Bodensee eine große geschichtliche Tradition und ist in der gesamten Region stark verwurzelt. Insgesamt existieren acht Weinbaugebiete bzw. -bereiche, die ganz individuelle Charakteristiken aufweisen. Durch die politischen Entwicklungen und Umbrüche im letzten Jahrhundert ist die gemeinsame Tradition rund um den Bodensee aus dem Bewusstsein der Menschen mehr und mehr verdrängt worden. So sind Kontakte über die staatlichen Grenzen hinweg nur noch rudimentär vorhanden und auch in der Gastronomie findet man selten einen umfassenden Überblick über die regionalen Weine des Bodensees.

Diesem unbefriedigenden Zustand soll nun Abhilfe geschafft werden. Durch das starke, den gesamten See umfassende, gemeinsame Thema „Weintourismus” wird der kooperative Austausch zwischen den Ländern und den Weinregionen gefördert. In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern werden einheitliche Qualitätsstandards definiert und damit gleichzeitig die individuellen Charakteristika der Weinbaugebiete und -bereiche und die gemeinsame „Bodensee-Identität” bewusst hervorgehoben. Geplant sind die Entwicklung und Durchführungen von gemeinsamen Marketing- und Vertriebsmaßnahmen für das gesamte Bodenseegebiet. Zudem die Konzeption von zielgruppenadäquaten und branchenübergreifenden Angeboten und Produkten, die über das Bodenseegebiet hinaus beworben werden.

Dank der daraus resultierenden nachhaltigen touristischen Inwertsetzung wächst der Wert einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft (historische Identität). Eine bewusste Lenkung der Touristen schützt die natürlichen Ressourcen im Weinbau. Zusätzlich ist eine Aufwertung der internationalen Marke Bodensee zu erwarten. Sowohl die Tourismuswirtschaft als auch der Weinbau werden von der gemeinsamen Profilierung am Markt profitieren. Von den beteiligten Betrieben und Branchen ist eine Impulswirkung auf weitere Betriebe und Branchen (z.B. Landwirtschaft, Gastronomie, Kultur etc.) zu erwarten.

Diese Initiative basiert auf zahlreichen Treffen mit Weinbau- und Tourismusverbänden sowie Kommunalpolitikern.

Projektpartner sind:

• Die Internationale Bodensee Tourismus GmbH (IBT),
• das Schaffhauser Blauburgunderland und Schaffhauserland Tourismus,
• der Dachverband Thurgau Wein sowie Thurgau Tourismus,
• der Verein Rheintal Wein und St. Gallen-Bodensee Tourismus und
• im Verein BodenseeWein e. V. die deutschen Winzer und weinbautreibenden Kommunen.

 

Pressemitteilung der IBT

Social Media Strategie für das Urlaubsland Baden-Württemberg

Erste Blogs gehen an den Start

Ein Anfang ist gemacht: Die beiden ersten der sechs im Rahmen der Social Media-Strategie geplanten Blogs gingen im Frühjahr 2013 zu den Themen Radfahren und Urbanes an den Start und dürfen von Touristikern, Regionen und Gästen mit Inhalt gefüllt werden.

In diesem Frühjahr gingen die Blogs zu den Themen Radfahren (www.rad-blogger.de) und Urbanes (Shopping & Kultur) www.city-blogger.de online. Diese gilt es ab da von Touristikern, Regionen, Gemeinden, Einheimischen und Gästen mit Inhalten zu füllen. Verlinkungen, Kartenmaterial, Bilder und Filme können eingebunden werden und passende Inhalte werden von dort zielgerichtet auf soziale Plattformen wie Facebook, Google+, YouTube oder Pinterest gepostet.

Erste Maßnahmen zur Bewerbung der Blogs im B2C-Bereich und der Aktivierung auf B2B-Ebene erfolgen ab Anfang 2013 durch die TMBW. Begleitend dazu werden durch die Regionen vor Ort Schulungsveranstaltungen für interessierte Touristiker im Land angeboten und eine Social Media-Guideline erarbeitet, in der die Strategie beschrieben und ihre Anwendung erläutert wird.

Mit dieser Strategie wurde von der TMBW eine Infrastruktur für die Realisierung einer gemeinsamen Online-Kommunikation möglichst vieler touristischer Regionen, Gemeinden und Leistungsträger des Landes geschaffen. Alle touristischen Akteure können darauf zugreifen und mitwirken. Die Vielfalt der verschiedenen Blogs bietet jeder Destination die Möglichkeit, sich in einem oder mehreren der Themen wieder zu finden und diese im Social Web auszubauen.

Die Social Media-Strategie bietet vielfältige Möglichkeiten, in den Dialog mit Gästen zu treten, Inspirationen und Impulse im Social Media Bereich ein positives Image von Angeboten zu erarbeiten. Durch die daraus entstehende verstärkte Sichtbarkeit in Suchmaschinen wird auch das wichtige Thema der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) abgedeckt. Dieses kann heute nicht mehr losgelöst von Social Media behandelt werden, denn die Suche nach Informationen über ein geeignetes Reiseziel findet zunehmend online statt und die Entscheidung für eine Urlaubsdestination wird immer öfter durch im Internet transportierte Geschichten und Erfahrungen beeinflusst.

Pressebericht der TMBW

 

webconaction übernimmt die Betreuung der Social Media Leitregion Bodensee für den Radblogger

 

Radfahren gehört zum Bodensee wie die Butter aufs Brot. Nicht nur wegen dem Bodenseeradweg ist der Bodensee als Leitregion für den Radblogger auserwählt worden. Das Thema Radfahren und Radtouren ist in der Region Bodensee von besonders großer Bedeutung. Zudem gibt es am Bodensee bereits aktive Blogger u.a. zum Thema Radfahren. Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, dass die Region Bodensee die Patenschaft für das Thema Radfahren übernimmt und die TMBW bei der Aktivierung des Themas auf den verschiedenen Sozialen Plattformen unterstützt. Für die Region Bodensee bedeutet dies, eine aktive und steuernde Rolle in der Bearbeitung des Themas und damit verbunden eine hervorgehobene Sichtbarkeit bei der Darstellung der eigenen Inhalte.

Als zentrale Koordinationsstelle, darf webconaction seit Mai die Aktivitäten in der Bearbeitung des Social Web bündeln und die redaktionelle Betreuung des Blogs übernehmen. An erster Stelle geht es zunächst darum neue Autoren (Touristiker, Einheimische und Gäste) zu aquirieren und sie zu ermutern, über ihre Raderlebnisse am Bodensee zu berichten. Diese Geschichten und Beiträge der Blogger werden außerdem weitergestreut, sodass neben Facebook auch andere Plattformen wie YouTube, Pinterest, Google+ oder der Microblog Twitter zum Einsatz kommen.

Besonders freue ich mich schon auf die Schulungen für Touristiker und Leistungsträger in der Region, bei der ich die Social Media Strategie des Landes Baden-Württemberg vorstellen und natürlich Tipps und Tricks zum Erarbeiten eines Blogbeitrages und den Umgang mit den sozialen Plattformen geben werde.

Ein weiterer toller Auftrag, der mich in den nächsten Monaten in Anspruch nehmen wird :-)

 

webconaction ist ein Dienstleistungsunternehmen mit Angeboten in den Bereichen Social Media, Webredaktion und Projektleitung im Tourismus. Der Focus liegt dabei in der Beratung und Betreuung von Betrieben, Kommunen, Tourismusorten und –Regionen im Allgäu, in Oberschwaben und am Bodensee.

Ehrliche, persönliche und individuelle Beratung und Support sowie Angebote, die wie „angegossen“ passen, sind meine Prämisse. Dabei gehe ich ganz besonders auf die verschiedenen Gegebenheiten, Wünsche und Ansprüche meiner Kunden ein und weiß durch meine langjährige Berufserfahrung worauf es ankommt. Die räumliche Nähe ist für beide Seiten aufgrund der guten Ortskenntnisse und Flexibilität von großem Vorteil.

 

www.webconaction.de 

2. Incoming Workshop Bodensee richtet sich an Reiseveranstalter in europäischen Quellmärkten

Internationale Bodensee Tourismus GmbH, Aktuelle Pressemitteilung

Internationale Reise-Einkäufer am Bodensee zu Gast

Bildnachweis: IBT GmbH

 

Einkäufer internationaler Reiseveranstalter erhalten vom 2. bis 4. Juni 2013 die Gelegenheit, die Destination Bodensee „live” zu erleben. Ziel des dreitägigen Incoming Workshop Bodensee ist es, die touristische Vierländerregion Bodensee in ausgewählten europäischen Quellmärkten als grenzüberschreitende und besonders vielfältige Urlaubsdestination zu platzieren sowie konkrete, buchbare Produkte anzubieten. Dabei haben die Organisatoren vor allem ein qualitatives Wachstum beidseits der Saisonspitzen im Blick.

 

Der 2. Incoming Workshop Bodensee führt in diesem Jahr Reiseveranstalter und Gesprächspartner touristischer Anbieter an den westlichen Bodensee und lädt dabei ein, Attraktionen der Region hautnah zu erleben und selbst kennen zu lernen. Kern der Veranstaltung ist ein vierstündiger Business-to-Business-Workshop im Radolfzeller Milchwerk, bei dem die Gäste jeweils 15-minütige Gespräche mit Anbietern der Region führen. Ein mittelalterlicher Galaabend zum Konziljubiläum Konstanzer 2014 – 2018 im Konzilgebäude rundet den Tag anschließend feierlich ab.

 

Umrahmt wird der Workshop zudem von einem intensiven Besichtigungsprogramm, bei dem die Einkäufer in diesem Jahr die westliche Bodenseeregion mit Untersee, Insel Mainau und Überlingen erkunden. Die Einkäufer aus den ausgewählten Märkten, wie etwa Großbritannien, Frankreich, Niederlande und Italien übernachten im neu eröffneten bora HotSpaResort in Radolfzell.

 

Organisiert wird die Veranstaltung von der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH. Ausrichter sind auf der deutschen Seite der Landkreis Konstanz, der Bodenseekreis und der Landkreis Lindau, in der Schweiz, in Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein sind es die Tourismusmarketingorganisationen Thurgau Tourismus, St.Gallen-Bodensee Tourismus, Schaffhauserland Tourismus, Vorarlberg Tourismus und Liechtenstein Marketing. Im Jahr 2010 fand der 1. Incoming Workshop Bodensee statt. 25 Einkäufer kamen dazu ins Festspielhaus Bregenz. Der Incoming Workshop Bodensee ist Teil der Internationalisierungsstrategie und soll in Zukunft im Zweijahres-Turnus stattfinden.

 

 

Die Internationale Bodensee Tourismus GmbH – kurz skizziert:

Die IBT GmbH ist die internationale Organisation der gesamten am Bodenseetourismus teilhabenden Tourismusorganisationen. Deren Gesellschaftern obliegt es, durch Maßnahmen der Willensbildung und Willenssicherung in ihrem jeweiligen Umfeld (Landkreis, Destination, Verein), die Interessen und Vorstellungen ihrer Tourist-Informationen, Unternehmen und Mitgliedern gebündelt und bereits abgestimmt in die IBT GmbH einzubringen. Als eine an ihren Stakeholdern (Anspruchsgruppen) ausgerichtete Tourismusorganisation hat die IBT GmbH die zentrale Aufgabe, Tourismusstrategie, Markeninhalte und -themen umzusetzen und weiterzuentwickeln, und zwar auf der Grundlage dessen, was im InterregIV-Projekt „Positionierung der Tourismusregion Internationaler Bodensee” erarbeitet wurde. Die inhaltliche Führung liegt hierbei – ebenso wie die Markenführung der Marke Vierländerregion Bodensee für den touristischen Bereich – bei der IBT GmbH. Ihre Arbeit umfasst die Koordination von Marktforschung und Konkurrenzbeobachtung sowie Marketingaufgaben wie Marktbearbeitung und Imagewerbung für den internationalen Bodensee in den bestehenden Kernmärkten sowie neuen und internationalen Märkten. Darüber hinaus ermöglicht die IBT GmbH Synergien, indem sie Kooperationen und Erfahrungsaustausch der verschiedenen Tourismusakteure organisiert. Entsprechend der im Positionierungsprojekt entwickelten Leitlinien verfolgt die IBT GmbH in ihrer Arbeit zwei Schwerpunkte: die Ausweitung der bestehenden Kernmärkte um neue, insbesondere internationale Märkte sowie die strategische Orientierung für den Ganzjahrestourismus.

 

Ansprechpartner Medien
Jürgen Ammann, Geschäftsführer, Internationale Bodensee Tourismus GmbH, Hafenstraße 6, D-78462 Konstanz, Tel.: +49 7531-909490,
info@bodensee.eu, www.bodensee.eu